23.08.2012

Baumschutzsatzung Bezirksvertretung Elberfeld Gebäudemanagement Grundschule Markomannenstraße Stadtbäume

GRÜNE: AnwohnerInnen retten Bäume!

DIE GRÜNEN freuen sich über die neuen Pläne zur Umgestaltung des Schulhofes an der Markomannenstraße, die gestern in der Sondersitzung der Bezirksvertretung Elberfeld vom städtischen Gebäudemanagement vorgestellt wurden.

„Na bitte, es geht doch“, so Bettina Brücher, Vorsitzende des Umweltausschusses. „AnwohnerInnen der Grundschule Markomannenstraße wurden im Juli aktiv als die Kettensägen schon liefen und 6 alte Bäume im Rahmen der Schulhofumgestaltung gefällt werden sollten. Über 600 Unterschriften sammelten sie in kurzer Zeit und erreichten damit den Stopp der Fällarbeiten. Gerade die alten, großen Bäume in städtischen Wohnquartieren haben eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität. Sie binden Schadstoffe, reinigen die Luft, liefern Sauerstoff, verbessern das Klima, spenden Schatten, dienen als Lärmschutz und bieten Lebensraum für viele Tiere. Daher müssen sie geschützt werden. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Abschaffung der Baumschutzsatzung ein großer Fehler war.“

„Wir freuen uns, dass die Bezirksvertretung Elberfeld vor den Sommerferien die Empörung der AnwohnerInnen geteilt hat und neue Pläne und den Erhalt der Bäume vom Gebäudemanagement gefordert hat“, so Klaus Lüdemann, stellvertretender Bezirksbürgermeister. „Dass ein Fehler bei der Kommunikation passiert ist, hat das Gebäudemanagement ja schon eingeräumt. Mit den neuen Plänen werden sich nicht nur die Kinder im Quartier über einen neuen Schulhof, attraktive Spielmöglichkeiten und über den Erhalt der Bäume freuen können.

Dieser Fall zeigt, dass eine zufriedenstellende Lösung für Alle möglich ist, wenn man auf ein transparentes Verfahren mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung setzt.“

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Kommentare

  1. Kommentierer sagt:

    immer dieser ruf nach verordnung und verreglung. braucht die deutsche seele eine behörde die sagt wo’s lang geht? die auch noch geld kassiert und es dann irgendwo in ein schwarzes loch steckt, in dem der städtische haushalt wahrscheinlich sowieso versinkt? (die baumschutzsatzung sah eine zahlung von 10.000 euro für das fällen eines baumes vor) geht doch – die bürger sind schlau und mündig genug, die sache selbst in die hand zu nehmen! das sich die damen und herren politiker dann ran hängen ist wieder mal typisch …

    1. Anke Hennies sagt:

      An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Max Angerbauer!

    2. Anke Hennies sagt:

      In dieser Sondersitzung haben die Grünen sehr gut die Standpunkte der Anwohner vertreten, auch hier noch mal ein Dankeschön!

    3. violasander sagt:

      Dass die Politiker sich jetzt damit brüsten, Bäume gerettet zu haben, war doch von vornherein klar.
      Tatsächlich haben Max Angerbauer, Wolfgang Kersting und viele Mitbürger das Vorhaben gestoppt. Ohne deren Engagement wären die Bäume längst gefällt.

      Aber ok, sie sollen ihren flüchtigen Ruhm genießen.

  2. HahEss sagt:

    Ich finde es schade, dass die Baumschutzsatzung nur für einen Nebensatz gut ist. Die meisten Bürger kennen sie gar nicht. Was halten Sie von einer ausführlichen Vorstellung, damit der Bürger erfährt, was hier an Potential vernichtet wurde?

    1. Eine gute Anregung! Weitere Informationen zur Baumschutzsatzung finden Sie unter diesem Link: http://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/?s=Baumschutz

      1. HahEss sagt:

        Dass die Grünen für die Satzung kämpfen finde ich gut. Aber der Sinn und Zweck einer Satzung wird hinter dem Link leider nicht erklärt 🙁

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