24.07.2012

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FDP: Johannes Vogel, MdB zu Besuch in Wuppertal

Auf Einladung der FDP-Ratsfraktion hat sich der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel MdB, bei einem Besuch in Wuppertal über die Arbeit des Jobcenters Wuppertal informiert.

v.l.n.r.: Marcel Hafke, MdL; Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender Jobcenter Wuppertal; Johannes Vogel, MdB und Jörn Suika, Vorsitzender der FDP-RatsfraktionBei der Ortsbesichtigung der ehemaligen Genossenschaftszentrale „Vorwärts“ in der Münzstraße auf dem Sedansberg wurde Vogel durch Manfred Todtenhausen, MdB, Marcel Hafke, MdL, der sozialpolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal Eva Schroeder und den Ratsfraktionsvorsitzenden Jörn Suika begleitet.

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In der Münzstraße erhalten ALG II-Bezieher die Möglichkeit einen über eine Mehraufwandsentschädigung in Höhe von 1,50 Euro vergüteten Projektplatz aufzunehmen. Hier werden Langzeitarbeitslose mit Bundesmitteln in verschiedensten Gewerken qualifiziert.

Beeindruckt zeigte sich Vogel von der rund 35prozentigen Wiedereingliederungsquote bei Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Vogel: „Die Ergebnisse in Wuppertal sind ein Beleg dafür, dass der Einsatz der FDP bei allem notwendigen Sparzwang richtig war, gerade eine solche pädagogische Begleitung wie sie hier praktiziert wird weiter zu fördern. Die Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt war und ist einer der wichtigsten Bestandteile liberaler Sozialpolitik.“

Vogel erläuterte die Notwendigkeit, zur Senkung der Neuverschuldung des Bundes auch im Sozialetat kürzen zu müssen. Man habe sich dabei als Vergleich am Jahr 2008 – dem letzten Jahr vor der Wirtschaftskrise – orientiert. Vogel sagte zu, sich die Wuppertaler Zahlen noch einmal genau anzusehen und sich erläutern zu lassen, warum dann in Wuppertal die Mittel für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen weiter gekürzt wurden, als im Bundesschnitt.

An der Münzstraße werden 160 Arbeitsgelegenheiten in unterschiedlichsten Gewerken im Baubereich angeboten und beinhaltet eine Kombination von geförderter Beschäftigung und Qualifizierung.

Aus Sicht des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion kommt es in Wuppertal zu einer Win-win-Situation für Teilnehmer und Stadt. Auf der einen Seite ermöglicht die Projektwerkstatt der Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung den sonst nicht zu finanzierenden Erhalt des historischen Gebäudes an der Münzstraße und auf der anderen erhalten die Projektteilnehmer durch ihre sinnvolle Arbeit ein besonders hohes Maß an Motivation.

„Die durch erreichte Qualifikationen möglich gewordenen sichtbaren Ergebnisse der Arbeiten an verschiedensten Projekten stärken das Selbstwertgefühl und zeigen den Langzeitarbeitslosen Perspektiven auf. Wenn dann am Ende der Maßnahme die Überführung in den ersten Arbeitsmarkt gelingt, dann ist das Ziel erfolgreicher Sozialpolitik erreicht“, so Johannes Vogel abschließend.

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