15.03.2012

Anni Roolf NANK Urban Gardening Urbanes Gärtnern Utopiastadt wandelgarten WuppApfel

Der Stadtgarten-Samen breitet sich aus

Nachdem sich in der Luisenstraße im vergangenen September und im Januar in Utopiastadt die ersten beiden Stadtgärten gegründet haben, keimt nun der dritte "Urban Garden" - der Stadtgarten Lederstraße.

Der erste Stadtgarten wurde in Wuppertal schon im vergangenen September gegründet. Im „Wandelgarten“ in der Luisenstraße fanden seither regelmäßig Termine statt, wurde gärtnerisches Wissen weiter gegeben und für das Thema geworben. Die Initiative des Vereins Neue Arbeit Neue Kultur (NANK) fiel auf fruchtbaren Boden. Seitdem breitet sich der „Urban Garden“ Samen in Wuppertal immer weiter aus. Schon im Januar – noch mitten im Winter – gründete sich die zweite Gruppe „Essbare Stadt“ in Utopiastadt. Rund um den Mirker Bahnhof entwickeln ihre Mitglieder einen Garten, in dem hauptsächlich Essbares angepflanzt werden soll.

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Nun gründet die dritte Initiative den „Stadtgarten Lederstrasse“. Als Fläche soll ein Parkdeck an der Lederstrasse genutzt werden. Die terrassenartig angelegte Fläche bietet viel Raum und spannende Möglichkeiten für die Anlage eines urbanen Gartens. Um die Anwohner für das Projekt zu begeistern, wird am kommenden Samstag eine erste Aktion starten. Unter dem Motto „Achtung wir kommen“ werden Gartenbegeisterte an Haustüren rund um die Lederstraße klingeln, und versuchen im persönlichen Gespräch Mitgärtner zu gewinnen. Wer mitklingen will ist herzlich eingeladen. (Treffpunkt: Anni Roolf, Wiesenstr. 109, 42105 Wuppertal, Hinterhof, Tor ist offen) Am darauf folgenden Samstag (24. März) um 15 h wird in der Alten Feuerwache ein Auftakttreffen stattfinden. Dort sollen Informationen zum Thema „Urbanes Gärtnern“ und schon gesammeltes Wissen zum „Stadtgarten Lederstraße“ weiter gegeben werden. Es soll ein erster Austausch der Garten-Interessierten erfolgen, eine Ortsbegehung ist geplant und erste Ideen sollen gesammelt werden.

Foto: Anni Roolf

Die Urban Gardening Bewegung hat nichts mit den klassischen Schrebergärten zu tun. Sie versteht sich als praktische Bürgerbeteiligung an der Stadtentwicklung. Dabei soll der öffentliche Raum, besonders Brachflächen und wenig genutzte Orte für die gärtnerische Tätigkeiten umgenutzt werden. Im Zentrum steht die Verständigung der Bürger über kulturelle Grenzen hinweg, die Weitergabe von gärtnerischem Wissen, die Nahversorgung mit gesunden Lebensmitteln und nicht zuletzt die Erprobung von neuen Modellen städtischen Zusammenlebens.

Inititative Lederstrasse:
Klingelaktion, 17. März, 15 h
Auftakttreffen, 24. März, 15 h

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