03.02.2012

bergische Wirtschaft IHK

Bergische Wirtschaft auf dem richtigen Weg

Editorial Bergische Blätter 03.2012

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Während sich alle Welt Gedanken um den Euro und hohe Staatsschulden macht, blicken die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid weiterhin positiv in die Zukunft. Das ergab die jüngste Konjunkturumfrage der Kammer.
Bei der Ergebnispräsentation hatte man fast das Gefühl, dass sich Hauptgeschäftsführer Michael Wenge und Präsident Friedhelm Sträter gar nicht recht trauten, das positive Ergebnis bekanntzugeben. Denn alleine der Geschäftslageindex liegt mit einem Wert von plus 49 auf Rekordniveau – und war in den letzten 20 Jahren kaum besser.
Nach den drei Städten differenziert erreicht Remscheid sogar einen Wert von plus 66 – was vor allem am derzeit florierenden Maschinenbau liege – und Solingen kommt auf einen Wert von plus 54. Damit liegt Wuppertal mit plus 40 fast abgeschlagen da, ist im Vergleich der letzten 20 Jahre aber ebenfalls sehr weit oben anzusehen.
Sträter konnte sich deshalb angesichts der guten Umfrageergebnisse und den eher schlechten Konjunkturaussichten allgemein auch nicht verkneifen zu sagen, dass die IHK keine Sektkorken hat knallen lassen und man vor allem die Frühjahrsmessen abwarten müsse, um verlässliche Zahlen zu bekommen.
Doch auch einzelne Parameter bei der Umfrage zeigen, dass die bergischen Unternehmer keine Angst vor der Zukunft haben. So geben die Antwortenden zwar an, dass die Zahl der Arbeitnehmer sinken werde, aber gleichzeitig steigt im gleichen Maße die Erwartung, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Und die Investitionen sollen laut Umfrage bereits zum zweiten Mal in Folge in Produktinnovationen (statt Rationalisierung und Ersatz) fließen. Ein kleiner Warnschuss könnte allerdings sein, dass die Auslandsinvestitionen wieder mehr aus Kostengründen erfolgen sollen, was in den letzten Umfragen eher kein Thema gewesen sei.
Aber mit dem Traumpaar Ausbildung und Produktinnovation sollte sich die Zukunft doch eigentlich positiv gestalten lassen. Zumindest ist man damit im Bergischen Land auf dem richtigen Weg.

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