02.02.2012

Antrag der Grünen ohne jegliche Sorge gestellt

„Vor dem Hintergrund des Stärkungspakts Stadtfinanzen und den damit verbundenen Sparmaßnahmen für Wuppertal erzeugt der Ratsantrag der Fraktion Die Grünen zur Zukunft des Gebäudes Kohlstraße 64a allergrößtes Unverständnis bei mir“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Klaus Jürgen Reese.

„Vor dem Hintergrund des Stärkungspakts Stadtfinanzen und den damit verbundenen Sparmaßnahmen für Wuppertal erzeugt der Ratsantrag der Fraktion Die Grünen zur Zukunft des Gebäudes Kohlstraße 64a allergrößtes Unverständnis bei mir“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Klaus Jürgen Reese. „Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass die Stadt wegen der Restriktionen der vorläufigen Haushaltsführung dazu verpflichtet ist, alle Flächen und Gebäude zu veräußern, die nicht mehr für städtische Pflichtaufgaben benötigt werden, um so den städtischen Haushalt zu entlasten und gleichzeitig fordert die Fraktion Die Grünen, eine stark sanierungsbedürftige Holzhütte mit öffentlichen Geldern denkmalschutzgerecht zu sanieren, um es für ein paar Spaziergänger als besseren Regenunterstand vorzuhalten. Das kann ja wohl nur ein schlechter Scherz sein“, empört sich Reese weiter.

„Abgesehen davon, dass das betreffende Grundstück  gar nicht direkt an den Mirker Hain angrenzt, sondern durch die Kohlstraße davon getrennt ist, handelt es sich hierbei nicht um Bauland und die Unterschutzstellung gemäß Denkmalschutzgesetz ist bereits beantragt. Somit darf die Fläche weder bebaut, noch darf das Gebäude über eine Anpassung an den heutigen Standard hinaus baulich erweitert werden. Das alles steht nach meinem Dafürhalten nicht im Widerspruch zu einer privaten Nutzung, die, wenngleich auch in Form eines Mietverhältnisses, ohnehin in den letzten sechzig Jahren dort Bestand hatte. Da hat man die Bewohnerin auch nicht aufgefordert, ihre gute Stube der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Reese abschließend.

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