17.06.2011

Sozialticket VRR WSW

GRÜNE: Sozialticket darf nicht ausgebremst werden!

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN setzt sich für die Einführung eines Sozialtickets ein und lässt sich von der Blockadehaltung der Stadtspitze nicht entmutigen.

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Peter Vorsteher, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion und Mitglied in der VRR-Verbandsversammlung.

„Seit langem kämpfen wir für das Sozialticket. Wir sehen es als gesellschaftliche Verpflichtung an,  auch Bürgerinnen und Bürger mit niedrigem Einkommen günstige Möglichkeiten der Mobilität zu verschaffen. Die schwarz-grüne Mehrheit im VRR-Verband hat dies bereits beschlossen, die rot-grüne Landesregierung stellt 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Unverständlich ist die Haltung der Wuppertaler Stadtspitze und der WSW. Anstatt die Kosten für die Einführung gering zu halten, indem beispielsweise die Berechtigung für den Wuppertal-Pass gleichzeitig auch Voraussetzung für das Sozialticket sein könnte, rechnet der Kämmerer die Verwaltungskosten hoch und gefährdet damit das Projekt. Auch die von der WSW befürchteten Einnahmeausfälle sind noch nicht bewiesen.

Andere Städte wie Köln oder Dortmund zeigen, dass mit gemeinsamer Strategie ein Sozialticket möglich ist. Warum dies in Wuppertal wieder nicht funktioniert, bleibt unbeantwortet.

Die GRÜNEN Bergischen Fraktionen aus Remscheid, Solingen und Wuppertal werden am 12.07.11 um 19 Uhr in der Festhalle Solingen-Ohligs eine Veranstaltung zu dem Thema durchführen.

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Kommentare

  1. Waldorf sagt:

    Tja das Sozialticket kann man sich leider nicht mehr leisten, nachdem die ganze Kohle für die völlig sinnlose und peinliche „Wir wuppen das“ Aktion zum Fenster rausgeblasen wurde. Und nach einem Gesmatgewinnergebnis von 63 Mio Euro im letzten Jahr muss der WSW den Gürtel natürlich ziemlich eng schnallen.

    1. Mike Brüggemann sagt:

      Die „Wir wuppen das“ Kampagne soll das Engagement von Menschen für die Stadt fördern und anregen. Anders als das Sozialticket, was nur zur Faulheit anregt und einen weiteren Rot / Grünen Meilenstein der Ungerechtigkeit für jeden Arbeitnehmer darstellt!

      1. Waldorf sagt:

        Der Sozialneid, der zwischen Ihren Zeilen ehrvortrieft ist schon mehr als befremdlich und meines Erachtens beschämend. Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung, in welch schwieriger Situation sich Menschen befinden, die von Hartz IV abhängig sind und sich beispielsweise Busfahrten zu Ämtern, Ärzten und ähnlichem vom Mund oder Kleidung absparen müssen. Wie soll denn so ein Mensch, solange er dazu fähig ist, denn um eine Arbeitstslle bemühen, wenn er nicht mal dazu in der Lage ist, die dazu notwendige Mobilität zu finanzieren? Aber Sie lassen sich ja offenbar hier gerne auf´s Glatteis führen und hacken auf denen rum, die eh schon nichts haben, indem Sie sie der Faulheit bezichtigen. Nach unten treten, nach oben buckeln.. Statt sich über die hunderte Milliarden aufzuregen, die Steuerbetrüger ins Ausland verlagern.. statt die Milliarden anzuprangern, die Pharmaindustrie und Ärztelobby, Energiewirtschaft, Banken und Versicherungen durch Gefälligkeitspolitik in den Rachen geschmissen bekommen und sich über die Oberschicht zu echauvieren, die sich immer mehr aus unserem Sozialsystem verabschieden und damit die Solidargemeinschaft erodieren lassen.. das ist – mit Verlaub – schäbig und enorm kurzsichtig. Wenn Sie die Ursachen für Ungerechtigkeiten in dieser Gesellschaft suchen, dann wenden Sie sich doch bitte an die Richtigen.

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