06.04.2011

Bergische Universität Wuppertal Sicherheitswissenschaft Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Sicherheit von Großveranstaltungen

Die tragischen Ereignisse bei der Loveparade 2010 in Duisburg haben die Sicherheit von Großveranstaltungen auf den Prüfstand gehoben. Hierzu wird am 12. April in Wuppertal Dr. Jörg Schmidt Methoden der operativen Gefahrenabwehr vorstellen.

Zwischenzeitlich ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung im Zuge der Loveparade 2010 gegen insgesamt 16 Personen von der Stadt Duisburg, dem Veranstalter und der Polizei.

Die Wuppertaler Schwebebahn über dem Vohwinkeler Flohmarkt. Mit ca. 250.000 Besuchern zählt der jährlich im September stattfindende Vohwinkeler Flohmarkt zu den Großveranstaltungen im Bergischen Städtedreieck (Foto: Norbert Sdunzik, Wuppertal).

Unabhängig der rechtlichen Behandlung stellt sich die Frage, wie derartige Ereignisse präventiv verhindert, wie beim Eintritt eines unerwünschten Ereignisses das Schadensausmaß minimiert und wie in Krisensituationen zu handeln ist. Über diesbezügliche Methoden und Einsatzerfahrungen wird Dr. Jörg Schmidt von der Stabsstelle Krisenmanagement & Bevölkerungsschutz der Stadt Köln berichten.

Die Stadt Wuppertal und die Wuppertal Marketing Gesellschaft haben jüngst den Veranstaltern von Wuppertaler Großveranstaltungen einen Leitfaden und weitere Materialien an die Hand gegeben, wozu das 70. Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium eine sinnvolle Ergänzung darstellt.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 12. April 2011 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstrasse 31, Wuppertal) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine vorhergehende Anmeldung wird gebeten. Formlose Anmeldung bitte unter Nennung des Veranstaltungstermins, der/s Teilnehmernamen/s und des Unternehmens bei Prof. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) unter der E-Mail-Adresse rpieper@uni-wuppertal.de. Am Veranstaltungstag ist eine Anmeldung auch noch unter der Telefon-Nr. 02 02 / 73 10 00 möglich. Mehr Infos: www.institut-aser.de

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