Mitglieder des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“ verhindern Werbung für Nazi-Demo in der Elberfelder Innenstadt

Am kommenden Samstag, den 29. Januar um 12 Uhr ist von Nazis ein Aufmarsch am Elberfelder Hauptbahnhof angemeldet worden, zu dem auch viele Nazis aus anderen Städten erwartet werden. Mittlerweile hat sich das „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“, ein breiter gesellschaftlicher Zusammenschluss von Wuppertalerinnen und Wuppertalern gebildet, um Gegenveranstaltungen zu organisieren und den Marsch der Nazis durch Wuppertal-Elberfeld zu verhindern.

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Um weitere Kreise der Wuppertaler Bevölkerung anzusprechen, organisierte das Bündnis am gestrigen Samstag in den Innenstädten von Barmen und Elberfeld, sowie anderen Stadtteilen, Informationsstände. Diese Präsenz blieb in der rechten Szene nicht unbemerkt.

Bereits gegen Mittag hatten sich ca. 40 Nazis in Vohwinkel formiert, um rund eine Stunde später, nur wenig entfernt vom Stand des Bündnisses in der Elberfelder Innenstadt, für ihren Aufmarsch zu werben. Nach massivem Protest aus der Wuppertaler Bevölkerung und von Mitgliedern des Wuppertaler Bündnisses, gingen die Aktionen der Nazis in körperliche Übergriffe, Bedrohungen und Verfolgungen über. Ein direktes Zusammentreffen am Stand des Aktionsbündnisses konnte gerade noch abgewendet werden. Gemeinsam gelang es engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die Nazis nach kurzer Zeit aus der Innenstadt zu vertreiben. Dabei wurde ein Nazi wegen tätlichen Angriffs auf einen Bürger von der Polizei in Gewahrsam genommen. In Polizeibegleitung mussten die Nazis schließlich ihren Rückzug nach Vohwinkel antreten.

Unterstützen auch Sie den Aufruf des Bündnisses, nächste Woche Samstag um 10.30 Uhr rund um die Elberfelder City-Arkaden Ihrem Protest gegen den Nazi-Aufmarsch Ausdruck zu verleihen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://wuppertal-gegen-rechts.de/ und http://www.facebook.com/wuppertalkeinplatzfuer

Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!

Kontakt: mobil_gegen_nazis@ymail.com

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Kommentare

  1. kuechendecke sagt:

    Ja seit wann gehört Vohwinkel denn nicht mehr zu Wuppertal?
    In Vohwinkel fällt diese Personengruppe durchaus auch auf.
    Z.B. wenn sie im Eingangsbereich eines Supermarktes in
    Bahnhofsnähe stehen, oder bunte Aufkleber auf parkende
    Autos applizieren, Parolen auf mühsam geweißte Wände sprühen …

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