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Konferenz über Muskel-Skelett-Erkrankungen am Arbeitsplatz

03.09.2010 09:22

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sind für einen Großteil der Arbeitsunfähigkeitstage von Beschäftigten in Deutschland verantwortlich. Dies ist ein enormer Kostenfaktor für die Betriebe. Der demografische Wandel wird das Problem in den Betrieben weiter verschärfen. Andererseits kann mit Gesundheitsmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stark verbessert werden.


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Die internationale PREMUS-Konferenz 2010 zur Prävention gegen arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen, die im 3-Jahresrhythmus durchgeführt wird, findet bis heute in Angers (Frankreich) statt. Insgesamt nahmen über 600 Fachleute aus rund 40 Staaten an der Konferenz teil. Das Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal ist durch die beiden Arbeitswissenschaftler Dr.-Ing. André Klußmann und Dipl.-Ing. Christoph Mühlemeyer vertreten, die dort aktuelle Forschungsergebnisse und Instrumente für die betriebliche Praxis vorstellen.

Präsentiert wird mit den Ergebnissen der ArGon-Studie die weltweit größte Fall-Kontroll-Untersuchung zur Kniegelenksarthrose, an der auch Kliniken aus Wuppertal und Köln mitwirkten. Darin wurden Risikofaktoren für die Kniegelenksarthrose ermittelt und betriebliche Gesundheitsmaßnahmen abgeleitet, die Beschäftigte vor Muskel-Skelett-Erkrankungen besser schützen können.

Weiterhin vorgestellt wird der Lastenrechner, mit dem das gesundheitliche Risiko von manuellen Lastenhandhabungen auch vom Betriebspersonal einfach ermittelt werden kann.

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