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BUND: Gesunde Bäume an den Fahrradtrassen erhalten

27.01.2014 09:05

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal fordert, entlang Sambatrasse und Nordbahntrasse ausschließlich echte Gefahrenbäume zu entfernen und gesunde Gehölze ohne “Pflegeeingriffe” zu erhalten.

Die Kreisgruppe Wuppertal im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat mit Unverständnis auf die große Zahl von Bäumen reagiert, die entlang der Sambatrasse und entlang der Nordbahntrasse gefällt wurden bzw. noch gefällt werden sollen.

BUND Logo

BUND Logo ©BUND e.V.

Jörg Liesendahl, Vorstandsmitglied der BUND-Kreisgruppe: „Dass Gefahrenbäume gefällt werden, wird jedem einsichtig sein. Wenn aber gesunde Gehölze zu Hunderten abgeholzt werden, dann ist das ein unnötiger Eingriff in die Umwelt am Rande der Trassen.“

Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal fordert, dass alle gesunden Gehölze erhalten bleiben, die als Nahrungsquelle und Brutplatz eine wichtige ökologische Bedeutung für die Insekten- und Vogelwelt entlang der Trassen haben.

Es sei immer – auch in Gesprächen mit der Stadt Wuppertal und der Wuppertalbewegung – ein gemeinsames Interesse gewesen, dass die Trassen mit ihren natürlichen oder naturnahen Gehölzbeständen am Wegesrand erhalten bleiben und gerade dadurch attraktive Rad- und Wanderweg durch die Stadt sein sollten.

Das gelte insbesondere für die Nordbahntrasse, da durch die räumliche Nähe von Bebauung, Straßen und Grünflächen viele Bäume unmittelbar an andere Nutzungen grenzen, was sie aber nicht automatisch zu Gefahrenbäumen mache. Jörg Liesendahl: „Es gibt keinen Grund, jetzt gesunde Bäume abzuschneiden, die vielleicht einmal in 30 Jahren gefährlich werden könnten. Also sollte man das auch lassen!“


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2 Kommentare zu „BUND: Gesunde Bäume an den Fahrradtrassen erhalten“
  1. berghaus sagt:

    …kennen Sie aus “der Herr der Ringe” die Orks? Ich habe den Eindruck, daß die in den letzten Jahren zunehmend losgelassen wurden.
    Mir wird SCHLECHT, wenn ich sehe, was alles gefällt worden ist und wird in und um Wuppertal, an Autobahnekreuzen, in Privatgärten und -Grundstücken (oder die Bäume werden brutal abgeschnitten, was sie extrem schädigt..).
    Und das alles wegen einer SAUBLÖDEN, HIRNRISSIGEN PANIK, EIN BAUM KÖNNTE UMFALLEN!
    So ein Schwachsinn!!!
    Wie konnte die Menschheit so alt werden mit so viel Bäumen um sich herum!?
    Diese Panikmache ist so bescheuert; so AMERIKANISCH!
    Wenn Sturm ist, geht man nach Möglichkeit nicht raus! Und wenn doch: Vorsicht, es könnte auch ein Dachziegel auf den Kopf fallen. Oder ein Flugzeug.
    Besser als Bäume fällen: BÄUME GESUNDERHALTEN!!!!!!!!!!!!!!
    -Wurzelbereiche freihalten
    – Gießen in Trockenperioden
    – Notfalls Erhaltungsschnitte
    – natürlich (also nicht chemisch-giftig) düngen
    etc.

    Gruß an die Verantwortlichen:
    Als Steuerzahlerin dieses Landes GEHÖREN DIE BÄUME AUCH MIR!
    UND ICH WILL, DAß SIE STEHENBLEIBEN!4
    Und da die Bäume in Privatgärten zur Gesunderhaltung und Luftversorgung und und und… beitragen, muß auch hier daß grausame Abschneiden aller Äste, Panikfällen etc. aufhören!
    DIE BAUMSCHUTZVERORDNUNG GEHÖRT WIEDER HER! (Die auch umgangen werden konnte, aber das hat wenigstens Aufwand und Kosten bedeutet)

    Was hier zunehmend stattfindet, macht mit Angst und Bange.

    B. Berghaus (Ich bin fest entschlossen, auszuwandern)

  2. […] geführt. Hier eine Stellungnahme und ein Bericht der Stadt. Der BUND fordert: “Gesunde Bäume an den Fahrradtrassen erhalten” (njuuz, 27.01.2014). „Dass Gefahrenbäume gefällt werden, wird jedem einsichtig sein. […]

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