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Werner Ruhnau: Aufbruch in die Moderne der Nachkriegszeit

01.06.2011 10:12

Unter dem Titel “Aufbruch in die Moderne der Nachkriegszeit. Meine Zeit mit Norbert Kricke” steht ein Podiumsgespräch am 7. Juni 2011 im Skulpturenpark Waldfrieden, das Anne Linsel mit dem Architekten Werner Ruhnau führen wird.

Der Architekt Norbert Ruhnau

Werner Ruhnau genießt als Architekt internationales Ansehen und schuf zahlreiche Bauwerke, die zu Ikonen der modernen Nachkriegsarchitektur geworden sind. Sein wohl bekanntestes Werk, das Gelsenkirchener Musiktheater, entstand unter Mitwirkung von Künstlern, die inzwischen als Klassiker der Moderne gelten – damals aber noch am Beginn ihrer Laufbahn standen: unter anderen Yves Klein, Jean Tinguely und Norbert Kricke. Im Gespräch mit Anne Linsel wird Werner Ruhnau über diese Zusammenarbeit berichten.

Prof. Werner Ruhnau, Studium der Architektur, Kunst- und Baugeschichte an den Technischen Hochschulen Danzig und Braunschweig, Diplom TH Karlsruhe. 1950-55 Baubüro der Land­wirtschaftskammer Münster, dort Entwurf für das Theater in Münster mit den Kollegen des Architekten­teams, ab 1956-59 verantwortlich für die Theater in Gelsenkirchen, 1959 Entwurf für die Podienklaviere Theater Bonn und Düsseldorf. 1961 Teilnahme an der New Yorker Ausstellung „German theatre today“, 1965-67 For­schungen zu Fragen das Stadtklimas an den Universitäten in Quebec und in Montreal, Kanada, 1968-72 Sozial- und Verwaltungsgebäude Fleischwaren­fabrik Herta, Herten. 1972 Olympische Spielstraße München, 1978 Umbauten für das Schauspielhaus Frankfurt. 1984-90 Werkbundsiedlung Oberhausen-Altstaden, 1986-89 Umbau Grillo- Theater Essen, Ebertbad Oberhausen, 1990 Beteiligung an der Künstlernekropole in Kassel, 1992-95 Umbau Theater der Altmark, Stendal.

Anne Linsel arbeitete als Kulturjournalistin unter anderem für „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Sie moderierte das ZDF Kulturmagazin „Aspekte“ und konzipierte Themenabende für den Fernsehsender ARTE. 2009 entstand ihr Kinofilm „‘Tanzträume‘ – Jugendliche tanzen ‚Kontakthof‘ von Pina Bausch“, mit dem Sie sich als Dokumentarfilmerin weltweite Anerkennung erwarb. Anne Linsel lebt und arbeitet in Wuppertal.

Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 12, 42285 Wuppertal
Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt 6 €. Karten sind nach vorheriger Anmeldung unter 0202-3172989 bzw. office@skulpturenpark-waldfrieden.de an der Kasse des Skulpturenparks erhältlich. Das Café des Skulpturenparks wird während des gesamten Abends geöffnet sein.






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