Neuauflage Büroflächenstudie: Mehr Büroflächen in Wuppertal

Wie viel Büroflächen gibt es in Wuppertal? Wie hoch ist die Leerstandsquote? Im Auftrag der Wirtschaftsförderung, des Maklernetzwerkes und der Stadtsparkasse Wuppertal stellte die Bergische Universität den Bürostandort Wuppertal erneut auf den Prüfstand.

Und der Büromarkt in Wuppertal muss sich nicht verstecken: Über 30.000 Quadratmeter Bürofläche sind nach der letzten Erhebung vor zwei Jahren hinzugekommen, der Flächenumsatz hat sich im regionalen Vergleich überdurchschnittlich entwickelt.

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Seit der ersten Vollerhebung im September 2008 verfügt Wuppertal über einen im Vergleich mit anderen Büroimmobilienstandorten sehr transparenten Markt. Seinerzeit hatten Wirtschaftsförderung, MaklerNetzwerk Wuppertal und die Stadtsparkasse erstmalig den Lehrstuhl Ökonomie des Planens und Bauens von Prof. Dr. Guido Spars an der Bergischen Universität mit einer Untersuchung des lokalen Büroimmobilienmarktes betraut. Im Jahr 2011 wurden die Erhebungen erstmals aktualisiert, nun liegt die zweite Aktualisierung vor.

„Ziel war es seinerzeit wie heute, verlässliche Kerndaten zu ermitteln, die als Grundlage für Investitionsentscheidungen dienen“, so Sven Macdonald, zuständiger Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung.

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Anstieg des Bestandes

Der Büroflächenbestand in Wuppertal erhöhte sich von 1.584.580 Quadratmeter Nutzfläche in 2010 auf inzwischen 1.617.853 Quadratmeter (Stand: Frühjahr dieses Jahr). Über 30.000 Quadratmeter Fläche sind demnach hinzugekommen. Die vorhandene Bruttogeschossfläche wuchs auf über zwei Millionen Quadratmeter (von 1.980.724 auf 2.022.441 Quadratmeter).

Dieser Anstieg ist auf einige größere sowie vor allem eine Vielzahl kleinerer Neubau-, Umbau-, Umnutzungs- und Erweiterungsprojekte zurückzuführen. Hier fällt natürlich auch das neue Bürogebäude an der Ohligsmühle mit knapp 15.000 Quadratmetern Bürofläche ins Gewicht.

Die Verteilung auf die Stadtbezirke ist nahezu unverändert geblieben, Elberfeld bleibt vor Barmen der wichtigste Büroflächenstandort.

 

Deutlicher Anstieg beim Flächenumsatz

Der Flächenumsatz ist 2012 deutlich angestiegen. Waren es 2010 noch 40.000, konnte für 2012 ein Flächenumsatz von 46.000 Quadratmetern ermittelt werden. Ein sehr gutes Ergebnis, denn die Vermietung der oben genannten Ohligsmühle schlägt hier nicht zu Buche, erfolgte die Vermarktung größtenteils schon im Jahr 20111.

Wuppertal hat jetzt einen höheren Büroflächenumsatz pro Einwohner (0,13) als Bochum und Duisburg. „Im Vergleich mit den benachbarten Standorten ähnlicher Größen hat sich der Büroflächenumsatz überdurchschnittlich entwickelt“, so Dr. Peter Vaupel, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wuppertal. Die umfangreichsten Flächenumsätze (21.200 Quadratmeter) weisen Elberfeld und Barmen vor.

 

Leichte Zunahme des Leerstandes

Die Leerstandsquote betrug zum April 2013  100.816 Quadratmeter, mit einer Leerstandsquote von 6,23 Prozent. Hier ist eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Sowohl im Vergleich zu Städten im regionalen Umfeld Düsseldorfs als auch im bundesweiten Vergleich liegt Wuppertal dennoch leicht unter dem Durchschnitt.

„Der Wuppertaler Westen hat als Bürostandort weiter stark aufgeholt, dies ist für mich die überraschendste Erkenntnis der Studie“, so Stephan A. Vollmer von der Immobiliengruppe Vollmer-Möbius, die dem Maklernetzwerk Wuppertal angehört.

Die aktuelle Version der Büroflächenstudie Wuppertal steht hier online als PDF zum Download zur Verfügung.

Quelle: PM Wifö W vom 25.06.13

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