Ein Tag gegen Nachwuchssorgen: Berufsfelderkundung 2020

Das Engagement der Wuppertaler Unternehmen bei der letztjährigen Berufsfelderkundung war groß. Über hundert Betriebe öffneten ihre Türen für Schülerinnen und Schüler. Auch für dieses Jahr werden wieder Betriebe gesucht, bei denen die zukünftige Azubigeneration erste Praxisluft schnuppern darf.

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Für viele Jugendliche ist die eigene berufliche Zukunft eine komplizierte Frage. Wie soll man sich bei den vielen Möglichkeiten für einen Beruf entscheiden? Und wie kann man sich sicher sein, dass die Entscheidung auch die richtige ist? Am besten hilft da: ausprobieren!
Die Berufsfelderkundungstage sind für Jugendliche ab der achten Klasse der erste Schritt in die Praxis. Hier lernen sie zum ersten Mal den beruflichen Alltag kennen, indem sie einen Tag lang bei einem Unternehmen hineinschnuppern.

Über 100 Betriebe haben im letzten Jahr die Möglichkeit genutzt, um den Nachwuchs auf diese Weise zu unterstützen. Zusammen haben sie über 1300 Plätze für Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Und auch für dieses Jahr werden wieder engagierte Unternehmen gesucht.

Die eigene Branche präsentieren

Bei den Reinschnuppertagen dürfen Schülerinnen und Schüler einen Tagl lang einen Beruf ausprobieren.

Wuppertaler Unternehmen – egal, welche Branche oder Größe – können sich bis März für die Berufsfelderkundung 2020 anmelden, die vom 08.06. bis zum 19.06. durchgeführt wird. In diesem Zeitraum öffnen die Betriebe ihre Türen für einen oder mehrere Tage. An welchen Tagen genau und für wie viele Jugendliche bestimmt der Betrieb selbst. Die Schülerinnen und Schüler lernen die dort typischen Berufe kennen, bekommen Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und können im besten Fall direkt ein paar praktische Aufgaben übernehmen.

Während der Berufsfelderkundung können die Wuppertaler Unternehmer aber nicht nur dem Nachwuchs etwas Gutes tun. Auch das eigene Unternehmen profitiert von dem frühen Kontakt zur der kommenden Azubigeneration. Die Betriebe präsentieren sich als zukünftiger Arbeitgeber und zeigen den Schülerinnen und Schülern Ausbildungswege und Karrierechancen auf. „Viele Jugendliche kennen nur die Top Ten der Ausbildungsberufe. Von der riesigen Bandbreite der Berufe und ihren abwechslungsreichen Aufgaben haben viele keine Vorstellung“, weiß Anke Kleinbrahm von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf. „Genau darum geht es aber bei der Berufsfelderkundung. Um den eigenen Horizont zu erweitern. Hier liegt auch die Chance für Berufe, die bei den Jugendlichen nicht so hip sind, sich zu zeigen“.

Kostenlose Teilnahme
Interessierte Unternehmen können sich kostenlos für die Berufsfelderkundung anmelden. Neben Wirtschaft und Handwerk gehören dazu auch öffentliche Arbeitgeber, wie Behörden oder Hochschulen, und freie Berufe, zum Beispiel Arztpraxen oder Ingenieurbüros.
Alle Informationen dazu gibt es unter www.bfe.wuppertal.de.

 

Info:

Die Berufsfelderkundungstage sind fester Bestandteil im Übergangsprozess zwischen Schule und Beruf. Die verschiedenen Maßnahmen zur beruflichen Orientierung werden im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ durchgeführt. Ziel ist dabei, die Jugendlichen nach dem Ende ihrer Schullaufbahn möglichst ohne Umwege und Wartezeiten in eine Ausbildung oder ein Studium zu führen.

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