28.05.2014

Coroplast: Kompetenzzentrum Klebebänder feierlich eröffnet

Mit einer großen Einweihungsfeier hat die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co KG am vergangenen Freitag ihre neue Klebeband-Fabrikation am Standort Wuppertal eröffnet.

Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung dankte dem Unternehmen für das klare Bekenntnis zum Heimatstandort, Franz-Josef Lersch-Mense, Staatssekretär und Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, lobte Coroplast als „herausragendes Beispiel dafür, wie man vom Standort NRW aus weltweit erfolgreich ist.“

Familiensache Natalie Mekelburger (Vorsitzende der Geschäftsführung) und ihre Schwester Constanze Krieger (Leiterin Marketing & Kommunikation) begrüßen den Staatssekretär des Landes NRW Franz- Josef Lersch-Mense und den OB von Wuppertal Peter Jung.Familiensache:  Natalie Mekelburger (Vorsitzende der Geschäftsführung) und ihre Schwester Constanze Krieger (Leiterin Marketing & Kommunikation) begrüßen den Staatssekretär des Landes NRW Franz-Josef Lersch-Mense und den OB von Wuppertal Peter Jung.

Das Kompetenzzentrum ist Teil eines internationalen Investitionsprogramms, mit dem das Familienunternehmen seine Führungsrolle bei der Entwicklung innovativer technischer Klebebänder weiter ausbauen will. Die Umsätze allein in diesem Geschäftsbereich, so Natalie Mekelburger, die Vorsitzende der Geschäftsführung, hätten sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht: „Um dieses Wachstum zu bewältigen, brauchen wir angemessene Kapazitäten und die richtigen Technologien. Mit unserer Tape Town, wie sie intern schon genannt wird, haben wir jetzt genau das an unserem Heimatstandort Wuppertal geschaffen.“

Herzstück des Neubaus ist eine selbst entwickelte, im Firmenjargon „BPH“ genannte Klebebandbeschichtungsanlage. Sie zeichnet sich besonders durch Variabilität und Flexibilität aus. „Das ist die größte Anlage in unserer bisherigen Geschichte“, erläuterte Mekelburger. „Unsere gesamte, jahrzehntelange Erfahrung in der Klebebandtechnik und die geballte Ingenieurskompetenz von Coroplast sind hier eingeflossen.“

Halle 12

Die geplanten Erweiterungsmaßnahmen inbegriffen, investiert das Unternehmen insgesamt 35 Millionen Euro in das Gebäude und die Maschinen. Im dem Neubau, der 9.000 Quadratmeter auf sechs Stockwerken umfasst, hat Coroplast zudem die Warenströme optimiert: Die produktionsnahen Materialien, die bislang teilweise außerhalb des Werksgeländes lagerten, sind nun in einem Hochregallager unmittelbar vor der Maschine deponiert. Dank intelligenter Fördertechnik können sie schnell in den Produktionsprozess eingebracht werden. Klebeband-Entwickler, Vertriebsmannschaft
und Qualitätssicherung befinden sich jetzt außerdem in unmittelbarer Nähe zueinander.

Mischung aus Unimog und Rennwagen

Oberbürgermeister Peter Jung freute sich in seinem Grußwort darüber, dass die Verbindung von Coroplast und Wuppertal mittlerweile seit über 80 Jahren hält. Auch über das Geschäftliche hinaus engagiere sich das Unternehmen seit jeher für die Stadt, etwa für das Von der Heydt-Museum und die Junior Uni Wuppertal. „Umso mehr hoffe ich, dass wir hier noch öfter über Expansion sprechen!“, so Jung. Staatssekretär Franz-Josef Lersch-Mense, der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der Veranstaltung vertrat, unterstrich die enorme Bedeutung innovativer Familienunternehmen für den Standort Nordrhein-Westfalen: „Nur wer bereit ist zur Innovation, wird in Zukunft Bestand haben. Coroplast zeigt, dass so ein Erfolg über viele Generationen möglich ist und sich sogar noch steigern
kann.“

Höhepunkt der Veranstaltung, die die Marketing-Leiterin Constanze Kriege moderierte, war der Start der neuen Beschichtungsanlage für eine spezielle Klebeband-Sonderedition zum Grand Opening. Marcus Söhngen, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsbereichsleiter Technische Klebebänder, bat dafür neben den Vertretern der Politik auch die Projektleiter von Coroplast auf die Bühne, die maßgeblich zur Realisierung des Kompetenzzentrums beigetragen haben. Söhngen bezeichnete die neue Anlage als „Mischung aus Unimog und Rennwagen: Für die Ewigkeit ausgelegt und vielseitig wie ein Unimog – und gleichzeitig extrem leistungsstark. BPH ermöglicht es uns, flexibel auf die Markttrends der kommenden Jahre zu reagieren.“

Um weitere Ressourcen für das internationale Wachstum zu schaffen und kurze Transportwege zu den Kunden zu gewährleisten, investiert Coroplast parallel auch an den ausländischen Standorten des Unternehmens. „Coroplast ist zwar ein Hidden Champion – aber gleichzeitig ein Global Player“, so Natalie Mekelburger. Sowohl in Polen als auch in China, Tunesien und USA baut das Unternehmen derzeit neue Produktionsstätten auf.

Über Coroplast Fritz Müller GmbH & Co KG

Das Familienunternehmen Coroplast wurde 1928 gegründet und hat bis heute seinen Firmenstammsitz in Wuppertal. Technische Klebebänder, Kabel und Leitungen sowie Leitungssatzsysteme bilden die drei Geschäftsbereiche, mit denen Coroplast heute weltweit erfolgreich ist. So werden die Produkte in 11 Werken in Deutschland, Polen, Tunesien, China, Mexiko und seit neuestem auch in den USA von über 5.000 Mitarbeitern gefertigt. Über 20 Repräsentanzen und Servicezentren sorgen rund um den Globus für optimale Kundennähe. Coroplast ist heute jedoch weit mehr als nur Hersteller und Produzent: Egal, ob es um Kleberrezepturen, die Compoundierung von Spezial-Isolationswerkstoffen oder die Entwicklung von komplett verkabelten Bauräumen im Automobil geht – Auftraggeber kommen immer häufiger mit der ersten Idee direkt zu Coroplast. Die Entwicklungs-Ingenieure sind darauf eingestellt, ihnen fertige Lösungen zu bieten – individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt.

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Quelle: Coroplast

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