Rückblick: Aktion zum Veteranentag

Anlässlich des „Veteranentages“ fand am 20. Juni erstmalig ein Empfang der Veteranenverbände im Rathaus mit unserer Oberbürgermeisterin Miriam Scherff statt. Ein deutliches Zeichen, dass die Militarisierung der Gesellschaft zunehmend in den zivilen Raum vordringt.

Foto: Kundgebung vor dem Rathaus, RedebeitragMehrere Jugendgruppen rund um das Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ hatten zu einer Protestkundgebung vor dem Rathaus aufgerufen. Auch das Wuppertaler Friedensforum war aktiv beteiligt. Etwa 40 meist jugendliche Teilnehmer*innen zeigten in vielen interessanten Redebeiträgen ihren Unmut über die rasante Zunahme militärischer Gewalt zwischen Staaten und mahnten diplomatische Initiativen zur Konfliktlösung und Völkerverständigung an. Die Waffenindustrie wurde wegen ihres rücksichtslosen Profitstrebens und der Einflussnahme auf die Politik heftig kritisiert. Viele Passanten wurden durch Flugblätter und persönliche Gespräche über das Anliegen informiert. Denn diese Generation ist derzeit aufgerufen, ihre Jugend, ihre Kraft und ihr Leben in Stellvertreterkriegen um geopolitische Einflusssphären und Rohstoffe einzusetzen.

Die Rückmeldungen bei der aktuellen Werbekampagne der Bundeswehr zeigen deutlich, dass wenig Bereitschaft besteht, diesen Dienst freiwillig zu leisten. Es ist ermutigend, dass Jugendliche sich gegen die absehbar drohende Verpflichtung zum Kriegsdienst aktiv zur Wehr setzen.

Foto: Demonstrierende vor dem Rathaus mit einem Transparent mit der Aufschrift: "Kein Zwang zum Kriegsdienst! Nie wieder kriegstüchtig!

Foto mit dem Infostand, Demonstrierenden und Plakaten, auf einem sind Fotos von Soldaten, Panzern und einem Schützengraben im Krieg, dazu der Text: "Romantik auf dem Schlachtfeld"

 

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