26.01.2026Bea
reconnect – mit Beteiligung
Klimanetzwerk-Wuppertal mit „reconnect“ beim OK.NRW-Barcamp 2025 „dis/connected“
Das OKNRW-Barcamp 2025 stand unter dem Motto „dis/connected – was uns trennt, was uns verbindet“. Im durch Klimanetzwerk-Wuppertal angebotenen Workshop ging es um „reconnect“ – mit ganz praktischen Beispielen
OK.NRW-Barcamp: langjährige Tradition in Wuppertal
OKNRW steht für „Offene Kommunen.NRW Institut e.V.“, einen Verein, der sich für mehr Offenheit, Zusammenarbeit und Transparenz in Kommunen in Nordrhein-Westfalen einsetzt: für mehr demokratische Beteiligung und Innovation vor Ort – https://oknrw.de/ Das OKNRW-Institut organisiert regelmäßig Veranstaltungen wie das OKNRW-Barcamp, das in Wuppertal stattfindet und Themen rund um Open Government, demokratische Teilhabe und digitale Offenheit behandelt.
In 2024 hatte sich OK.NRW beispielsweise mit der Frage beschäftigt, wie Demokratie vor Ort gestärkt werden kann,
Klimanetwerk Wuppertal: Wie Urban Greening, Schwammstadt und Bürgerbeteiligung verändern
Im Mittelpunkt des diesjährigen KN-W Workshops stand der Gedanke, wie wir unsere Stadt grüner, lebenswerter und resilienter machen können. Anknüpfungspunkte waren der Urban Greening Plan, das Konzept der Schwammstadt und stärkere Bürger*innen-Beteiligung. Der Workshop zeigte, wie Ideen aus der Theorie direkt in die Praxis übertragen werden können und so auch unsere Stadt Wuppertal verändern: Die im Workshop vorgestellten Ideen sind erprobt und sollen zu konkretem Handeln inspirieren, um so die Stadt aktiv mitzugestalten und die vorgestellten Best-Practices selbst auszuprobieren.
…intakte Biodiversität, mehr Lebensqualität und Gesundheit
Als Klimanetzwerk-Wuppertal wollen wir die Lebensqualität auch in Wuppertal erhöhen, die Biodiversität stärken, die Luft verbessern und die Gesundheit fördern. Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 dient dabei als Orientierung: Stadtnatur-Pläne sollen Freiraum, Klimaschutz, Klimaanpassung und Bürgerbeteiligung vereinen. Aus Mannheim und anderen Städten ziehen wir Beispiele, wie mehr integrierte Grünentwicklung statt weitere Flächenversiegelung funktionieren kann.
…entsiegeln für gutes Klima
Entsiegeln heißt, graue Flächen wieder lebendig machen. Wo heute Beton, Pflaster oder Schotter liegen, können morgen Blumen blühen, Bäume wachsen sowie Tiere Nahrungs- und Lebensraum finden. Entsiegelte Flächen kühlen die Stadt und nehmen Regenwasser auf. Diese wichtigen Zusammenhänge zu erkennen, umzudenken und entsprechend zu handeln, dafür wirbt auch die im Klimanetzwerk Wuppertal engagierte BUND-Kreisgruppe in Theorie und Praxis – für mehr Leben und Grün in der Stadt. Dies aktiv mit zu gestalten, haben wir selbst in der Hand..
…auch durch abpflastern
Ein zentraler Punkt war das Abpflastern, wo auch Flächenversiegelung zugunsten von Grünflächen reduziert werden soll. Das Beispiel einer Schulhof-Entsiegelung in Wuppertal begeisterte mit deren Potential eine Teilnehmerin so sehr, dass sie damit sofort loslegen wollte.
Weitere Informationen und Einladung zum Abpflastern in Wuppertal: https://abpflastern-wuppertal.de/ .
Hierbei kann man sich auch an folgende gemeinschaftliche Initiativen wenden: INSEL Kulturgarten, Zukunft und Natur e.V. – Team talbuddeln, MACHBAR ReparaturCafé + Nachhaltigkeit e.V., Menschen- und Naturfreunde Scharpenacken, NABU Wuppertal e.V., Aufbruch am Arrenberg e.V., Der Berg blüht oder Verbraucherzentrale-W. Wuppertal ist damit Teil des deutschlandweiten Wettbewerbs abpflastern, bei dem Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegeln: https://www.abpflastern.de/
Ausblick und Inspiration
Das Klimanetzwerk-Wuppertal will zeigen, wie gemeinsames Handeln mit lokalen Initiativen, Beteiligung an Verfahren und Mitarbeit in Gremien zu sichtbaren Ergebnissen führt. Eine Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Unternehmen kann viel bewirken.
Angelehnt an eine Zukunftsvision für Wuppertal-Oberbarmen 2045 wirbt auch das Klimanetzwerk-Wuppertal für eine lebendige Stadt mit klimafreundlicher Infrastruktur, beispielhaft eine solargeladene Schwebebahn und blaugrüne Infrastruktur, wo aktuell noch trister Beton und Versiegelung dominieren.
Entwickelt wurde das Zukunftsbild im Rahmen des 2. Wuppertaler Tag des Guten Lebens im Sommer 2023. Dies unterstützen mutige Initiativen aus W-Oberbarmen und W-Wichlinghausen im Projekt Transformation Wuppertal 2024/25, um auch hier weiterzudenken und zu verstetigen.
Vertiefende Infos
Link zu W-Oberbarmen 2045:
https://www.transformation-wuppertal.de/zukunftskongress-im-pina-bausch-zentrum-am-27-6-2025/
Inspiration bieten auch bereits erfolgreich lebenswert umgebaute Zukunftsstädte wie Kopenhagen, Gent, Utrecht, Paris und Tübingen, insbesondere zum praktizierten naturbasierten und emissionsarmen Wandel durch Urban Greening, Fahrradkultur, 15-Minuten-Stadt sowie Dach- und Fassadenbegrünung.
Es bleibt wichtig, solch inspirierende Bilder zu schaffen, die zum Mitmachen einladen, um gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn Zukunftsvisionen zu entwickeln und zu verwirklichen – für mehr Aufenthalts- und Lebensqualität.
weitere Materialien und Ressourcen
Eine Session-Dokumentation mit Notizen, Ideen und Diskussionspunkten aus den Workshops des OKNRW-Barcamps 2025.ist hier verfügbar https://oknrw.de/veranstaltungen/offene-kommunen-nrw-2025-sessions/.
Wie es weitergeht
Der Workshop des Klimanetzwerk-Wuppertal bei OK.NRW hat gezeigt, wo wir heute schon konkrete Schritte gemeinsam gehen können. Interessierte sind herzlich eingeladen, beim nächsten Klimanetzwerk-Monats -Treffen am 10.02. um 19 Uhr teilzunehmen: Ort ist die Nachbarschafts-Werkstatt „Grüne Ecke“, Werléstr. 19, 42289 Wuppertal – immer monatlich am 2. Dienstag.
Kontakt zum Klimanetzwerk-Wuppertal
Beate Petersen, Ella Bauer, Michael Felstau: klimanetzwerk@wuppertals-urbane-gaerten.de und über die bekannten Netzwerk-Kanäle
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