Neuer Anlauf für die Hatzfeldtrasse

Die Fraktionen von BÜNDINS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Barmen und im Rat der Stadt begrüßen ausdrücklich den neuen Vorstoß der Verwaltung, beim Land einen Förderantrag einzureichen und das Projekt Hatzfeldtrasse vielleicht doch noch zu realisieren.

„Wir sind sehr froh, dass es mit ehrenamtlicher Unterstützung unseres Grünen BV-Mitgliedes, dem ehemaligen Leiter der Abteilung Verkehrsplanung Rainer Widmann, gelungen ist, ein Planungs- und Realisierungskonzept für die Umnutzung der ehemaligen Klein- und Straßenbahnstrecke vom Bahnhof Loh bis zum Hatzfelder Wasserturm in einen Geh- und Radweg zu erarbeiten“, sagt der Grüne Fraktionssprecher in der BV-Barmen, Axel Frevert.

Die seit 1. Februar 1980 stillgelegte ehemalige rund 5 km lange Bahnstrecke soll aus dem 41 Jahre andauernden Dornröschenschlaf wieder erweckt werden und mit Bundes- und Landesmitteln für Radfahrende und zu Fuß gehende umgebaut werden, so sehen es die gemeinsam mit einem Ingenieurbüro entwickelten Planungen vor.

Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Ansätze und Vorstöße, die Strecke in einen Geh- und Radweg umzubauen. Im August 1980 hatte die Bezirksvertretung Barmen beschlossen, die Trasse für eine Radwegenutzung umzugestalten. 1984 wurde sie in den städtischen Radverkehrsplan aufgenommen und 1988 erste Entwurfsplanungen und Kostenberechnungen entwickelt.

Timo Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion ergänzt:

„Bereits am 21. Januar 2015 stellte die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der BV Barmen erneut einen Antrag zum Trassenausbau als Radweg. Auch im neuen Radverkehrskonzept für Wuppertal ist die Trasse mit Priorität 1 enthalten. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind hat in seinem im Februar 2021 vorgelegten Zukunftsprogramm „#Fokus Wuppertal“ u.a. auch das Projekt „Hatzfeldtrasse“ explizit aufgeführt. „Der Radverkehrsplan bietet die Grundlage für einen konsequenten Ausbau des Trassennetzes (u.a. Tal-Achse, Langerfeld-Trasse, Hatzfeldtrasse). Ihn gilt es konsequent voranzutreiben.“

„Da das Land NRW derzeit derartige Projekte mit bis zu 95 % fördert, sofern ein Förderantrag noch im Jahr 2021 vorgelegt wird, habe ich gerne meine Expertise aus den Erfahrungen als Projektleiter der Nordbahntrasse eingebracht“, so Rainer Widmann, der seit 2016 im Ruhestand ist, abschließend.

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