Kriege verschärfen Klimakrise

Nach Schätzungen der Scientists for Global Responsibility verursachen die globalen Militärapparate 5,5% der globalen Emissionen. Eine genaue Zahl liegt allerdings nicht vor.

Bundesverteidigungsministerium: „Wir möchten nicht, dass jeder weiß, wie viel Treibstoff wir bei diesen Einsätzen verbrauchen – wie weit wir fliegen, wie weit wir fahren …“. Die Bundeswehr muss laut Klimaschutzgesetz bis 2045 klimaneutral werden. Daher wurde kürzlich eine Stelle „Beauftragte für Nachhaltigkeit“ eingerichtet.

Immerhin verbraucht ein Eurofighter z.B. 3.500 kg pro Flugstunde oder der Leopard-2-Kampfpanzer mehr als 500 Liter Treibstoff für 100 km im Gelände. Die aktuell geplanten energieintensiven Rüstungsprojekte und die gesteigerte Munitionsproduktion stehen allerdings nicht zur Debatte. Aber geplant ist die Beschaffung von recycelten Papier, ökologischen Möbeln, Bekleidung, Büroelektrogeräten und umweltverträglichen Reinigungsmitteln.

Mit der sogenannten „Zeitenwende“ und dem Anstieg aller Rüstungsausgaben wird der Weg zum Klimakollaps abgekürzt. Nichts ist umwelt- und klimaschädlicher als Krieg und Luftangriffe und Bodeninvasion in der Ukraine und in Gaza, wie auch Jemen, Irak, Syrien, Sudan, Afghanistan etc. Auch der Wiederaufbau wird jährlich erhebliche Emissionen verursachen!

Die Klimakrise hat bereits schon heute tödliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt.

Wir können uns keine Aufrüstung und Kriege mehr leisten, wenn wir den Planeten erhalten wollen.

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mehr Info: www.wupff.de

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