13.05.2015

Hafke (FDP): Wahlfreiheit der Eltern existiert in Wuppertal nur auf dem Papier

Eltern haben für Kinder einen gesetzlichen Anspruch auf wahlweise 25, 35 oder 45 Stunden wöchentliche Betreuungszeit in Kindertagesstätten. In Wuppertal ist eine Auswahl Zeiten aber nach wie vor nicht möglich.

2012-07-04Das geht aus den Zahlen der Landesregierung hervor, die der Wuppertaler Landtagsabgeordnete Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, wie schon im vergangenen Jahr angefragt hat. In Wuppertal wird eine 25-Stunden Betreuung grundsätzlich nicht angeboten. Für die Eltern bedeute dies eine Einschränkung, erklärt Hafke: „Die Eltern werden so zu höheren Betreuungszeiten und damit auch zu höheren Elternbeiträgen gezwungen. Das komplette Fehlen eines 25-Stunden Angebots ist absolut nicht hinnehmbar. Zur Wahlfreiheit gehört ein guter Mix aus allen Betreuungszeiten“, sagt Hafke. De facto haben die Eltern in Wuppertal offenbar keine andere Wahl, als eine 35- oder 45-Stunden Betreuung zu buchen.

Hafke fordert die Stadtverwaltung deshalb erneut auf, endlich zu handeln: „Die Wahlfreiheit existiert nach wie vor nur auf dem Papier. Die Gründe für diese Fehlplanung müssen zügig ermittelt und beseitigt werden, damit wir in Wuppertal eine echte Wahlfreiheit bei den Betreuungszeiten haben.“

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