GRÜNE: Taubenproblem nur mit Taubenhaus lösbar

Seit geraumer Zeit wird in den Medien das Taubenproblem am Elberfelder Hauptbahnhof thematisiert.

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Paul Yves Ramette, Stadtverordneter und Mitglied im Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit:
„Die Bahn beklagt sich seit langem darüber, dass sie das Taubenproblem nicht in den Griff bekomme. Die Stadt setzt zur Bekämpfung von Tauben am Döppersberg einen Falken ein, der die Tauben vergrämen soll, mit mäßigem Erfolg. Dabei gibt es eine Lösung, die sich auch bereits vielfach bewährt hat. Das Taubenhaus im Elberfelder Verwaltungshaus am Neumarkt wird seit Jahren vom Förderverein Stadttauben in Zusammenarbeit mit dem Wichernhaus, dem Jobcenter und dem Gebäudemanagement betrieben. Die Tauben haben dort ihren Schlag, in dem sie Eier legen und brüten. In den letzten Jahren wurde an die 15.000 Taubeneier gegen Gipseier ausgetauscht. Dieser Erfolg ist sichtbar: weniger Tauben und weniger Dreck auf dem Neumarkt.

Statt Netze, Spikes und andere Vergrämungsanlagen am Hauptbahnhof zu installieren, sollte die Bahn jetzt auch auf das Erfolgsmodell setzen und ein Taubenhaus bauen. Am Hamburger Bahnhof wird bereits ein Taubenhaus betrieben. Denn dies ist die einzig Erfolg versprechende Maßnahme, um die Anzahl der Tauben zu reduzieren und für mehr Sauberkeit zu sorgen. Wir fordern die Bahn auf, ein entsprechendes Konzept zu erstellen und umzusetzen, damit das Umfeld für die Reisenden am Hauptbahnhof attraktiver wird und für die Tauben eine tiergerechte Lösung geschaffen wird.“

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