Grüne Ratsfraktion für Beschleunigung von Schulbau und Schulentwicklungsplanung

Ambitionierte Ziele für moderne Lernumgebungen in Wuppertal: Die gestrige Sitzung von Schulausschuss und Betriebsausschusses Gebäudemanagement hat den Abschlussbericht Schulentwicklungsplanung und Schulbauoffensive auf die Agenda gesetzt. Die Grünen begrüßen die eingeleiteten Schritte, um die dringend notwendige Modernisierung der Wuppertaler Schullandschaft voranzutreiben.

Denise Frings, Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Rat der Stadt Wuppertal: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf ein zeitgemäßes, qualitativ hochwertiges Lernumfeld. Die aktuelle Schulsituation in Wuppertal ist seit Jahren angespannt: Grundschulen stoßen an ihre räumlichen und kapazitären Grenzen, während die prognostizierte Schülerzahl weiter steigt. Dass die bestehende Infrastruktur diesen Entwicklungen nicht gewachsen ist, ist kein Geheimnis mehr. Umso wichtiger ist es, dass nun konkrete Maßnahmen ergriffen werden. Dieser Zeitplan ist ambitioniert, aber notwendig – wir hoffen, dass er eingehalten wird. Zudem soll den politischen Gremien in den kommenden Monaten ein Schulbauprogramm bis 2035 vorgelegt werden, das als zukunftsweisende Grundlage für die weitere Planung dient.“

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Bereits für das Schuljahr 2026/2027 sind erste größere Vorhaben geplant, darunter die Einrichtung von Vorläufer-Standorten für die siebte und achte Gesamtschule.

Marcel Gabriel-Simon, Sprecher im Betriebsausschuss Gebäudemanagement, unterstreicht die Priorität des Schulbaus:
„Die baulichen und finanziellen Herausforderungen sind enorm, insbesondere vor dem Hintergrund des Rechtsanspruchs auf einen Platz im offenen Ganztag. Das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) muss personell und finanziell so ausgestattet werden, dass die Pläne auch umgesetzt werden können. Ich warne vor Verzögerungen, Containerlösungen sind nur kurzfristig akzeptabel.

In Zeiten der Haushaltssicherung muss sichergestellt werden, dass die Mittel für den Schulbau in den kommenden Haushalten und im Wirtschaftsplan des GMW verbindlich verankert sind. Eine klare Prioritätenliste für die Baumaßnahmen ist ebenso unerlässlich wie die Bereitschaft, andere Projekte gegebenenfalls zurückzustellen.“

Die Grüne Ratsfraktion sieht in der Verzahnung von Schulentwicklungsplanung und Schulbau einen entscheidenden Schritt, um die Bildungsinfrastruktur in Wuppertal nachhaltig zu stärken. „Es geht nicht nur um Gebäude, sondern um die Zukunft unserer Kinder“, resümiert Frings. „Jetzt gilt es, den Turbo einzuschalten und die Weichen für eine moderne, inklusive und leistungsfähige Schullandschaft zu stellen.“

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Kommentare

  1. Frank Heinecke sagt:

    Den Weckruf, Projekte zu priorisieren und auch manches zurückzustellen, hat bereits der damalige Leiter des GMW Hans Uwe Flunkert vor mehr als 2 Wahlperioden an die Politik gerichtet
    Dass Herr Gabriel-Simon das jetzt aufgreift lässt vermuten, dass der Weckruf von Uwe Flunkert nahezu ungehört verhallt ist. Dabei gilt heute mehr denn je: eine Stadt wie Wuppertal mit Schulden jenseits der Milliardengrenze und der Absicht, zwei Leuchtturmprojekte wie PBZ und BuGa umsetzen zu wollen, muss zwingend priorisieren!! Leider drückt Politik sich zu oft vor unangenehmen Wahrheiten. Allein das GMW kann nicht alles stemmen: der Fachkräftemangel wird noch viele Projekte ausbremsen….

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