GRÜNE begrüßen das Projekt Nachhaltigkeitshaushalt

Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN begrüßt die Teilnahme Wuppertals an einem Projekt zur Entwicklung eines Nachhaltigkeitshaushaltes.

Die Fördermittel in Höhe von 1,6 Mio. Euro werden vom Umweltministerium NRW zur Verfügung gestellt.

Umweltminister Oliver Krischer dazu: „Wir unterstützen 36 Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Die Kommunen sind das Rückgrat und die zentralen Partnerinnen einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort.“

Klaus Lüdemann, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion:
„Wir freuen uns, dass sich Wuppertal am Projekt Nachhaltigkeitshaushalt beteiligt und danken Kämmerer Thorsten Bunte und dem Nachhaltigkeitsmanagement für ihr Engagement in der Sache. Zur Finanzausschuss-Sitzung am 12.12. bringt die Verwaltung eine Vorlage zum weiteren Verfahren ein, der wir gerne zustimmen werden.

Einen Nachhaltigkeitshaushalt aufzustellen folgt den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, die auf kommunaler Ebene umgesetzt werden müssen. Das sind u.a. gute Bildung, Gleichstellung, Klimaschutz und die Entwicklung nachhaltiger Städte. Ein Nachhaltigkeitshaushalt verbindet die klassischen Haushaltspositionen mit Nachhaltigkeitszielen und -indikatoren.“

Verena Gabriel, stellv. Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Nachhaltigkeit, fügt an:
„Zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft LAG 21 machen wir uns auf den Weg, die Aspekte der Nachhaltigkeit in allen Haushaltspositionen zu berücksichtigen. So wird deutlich, wo und an welchen Stellen die Priorisierung auf die Nachhaltigkeitsziele hilft, Entscheidungen zu treffen.

Das ist uns schon sehr lange ein großes Anliegen und wir unterstützen den Stadtkämmerer dabei, diesen Weg in der Haushaltsplanung zu gehen.

Ein weiterer Bestandteil des Nachhaltigkeitshaushaltes wird die Genderperspektive sein, die Einnahmen- und Ausgabenpolitik wird um die Geschlechterperspektive erweitert.  Nachhaltigkeit und Gleichstellung sind für uns Querschnittsthemen, die die Zukunftsfähigkeit in den Blick nehmen und sich in der strategischen Ausrichtung der Stadt Wuppertal wiederfinden sollten.“

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