Doppelhaushalt 2024/25: BuGa nicht finanzierbar

Der Haushaltsplanentwurf für dieses und das kommende Jahr zeigt bereits bei seiner Vorstellung durch Kämmerer und Oberbürgermeister, dass die finanzielle Situation der Stadt wenig Spielraum lässt.

„Wie der Kämmerer erklärte ist der Haushalt Risiken ausgesetzt. Die Wirtschaft schwächelt, Steuereinnahmen fließen nicht so wie erwartet, die Leitzinsen steigen, aber der von den klammen Kommunen geforderte Altschuldenfond bleibt ein Lippenbekenntnis von Landes- und Bundesregierung“, erläutert Gerd-Peter Zielezinski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, „der Stadt droht in den nächsten Jahren eine erneute Haushaltssicherungspflicht.“

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Mit dem Doppelhaushalt 2024/25 wird diese vorerst umgangen und die vorläufige Haushaltsführung im Jahr der Kommunalwahl 2025 vermieden. Der vorgestellte Entwurf soll für die Stadt, die Träger der Wohlfahrtspflege und Bürger*innen bis dahin Planungssicherheit gewährleisten. Aber der Verzehr des Eigenkapitals wir für das Jahr 2027 prognostiziert.

„Die finanzielle Lage der Stadt bleibt auch mit dem neuen Haushalt prekär. Denn sie bedeutet, dass die Kämmerei möglicher Weise im nächsten Jahr ein weiteres Haushaltssicherungskonzept vorbereiten muss. Die Haushaltssicherungskonzepte der vergangenen Jahre hatten zu einem dramatischen Stellenabbau beim städtischen Personal und damit zu Verschlechterung im Service für die Bürger*innen und Arbeitsverdichtung beim Personal geführt. Schulen wurden geschlossen und dringende Instandsetzungen verschoben. Die Auswirkungen sind bis heute in vielen Bereichen spürbar“, betont Zielezinski.

„DIE LINKE lehnt den Haushaltsposten für die Bundesgartenschau entschieden ab. Wir erachten Investition und Stellenaufbau an anderer Stelle für wichtiger und nachhaltiger. Die BuGa belastet den Haushalt in unverantwortlicher Weise. Wir können uns neben dem Pina-Bausch-Zentrum kein weiteres Leuchtturmprojekt mehr erlauben. Die Bundesgartenschau in Wuppertal schafft der Stadt nur zeitlich begrenzt bundesweite Aufmerksamkeit. Ganz anders ein Pina-Bausch-Zentrum, dass das kulturelle Leben in unserer Stadt nachhaltig belebt und über eine weltweite Reputation verfügt. Wenn das Projekt wegen steigender Kosten nicht durchgeführt werden könnte, blamierte sich die Stadt international“, warnt Zielezinski.

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