31.12.2014

Verstärkte Polizeikontrollen an Silvester und Neujahr

Wer sich in der kommenden Nacht alkoholisiert ans Steuer setzt, hat gute Chancen, das neue Jahr ohne Führerschein zu beginnen. Die Polizei hat bereits angekündigt, Jagd auf Alkoholsünder zu machen.

Zum vergangenen Jahreswechsel (2013/2014) überprüfte die Polizei im Bergischen Städtedreieck im Rahmen verstärkter Alkohol- und Drogenkontrollen insgesamt 819 Fahrzeugführer. Davon mussten 15 Personen eine Blutprobe abgeben (9 Mal wegen Alkohol-, 5 Mal wegen Drogen- und 1 Mal wegen Alkohol- und Drogenkonsums im motorisierten Straßenverkehr). Ihre Führerscheine verblieben in polizeilicher Obhut. Glücklicherweise wurde kein Verkehrsunfall mit Personenschaden nach dem Missbrauch von Alkohol oder Drogen festgestellt.

Polizei Kontrolle Kelle

 

Weil die Erfahrung aber zeigt, dass sich immer wieder Einzelne alkoholisiert ans Steuer setzen, wird die Polizei auch in der kommenden Silvesternacht und am Neujahrstag die Verkehrsteilnehmer in Wuppertal, Solingen und Remscheid verstärkt kontrollieren. Gerade an Silvester wird oft ausgiebig gefeiert, deshalb sollte der Rückweg bereits zuvor besonnen geplant werden.

Damit das Feiern nicht auf der Wache mit einer Blutprobe und beschlagnahmten Führerschein endet, rät die Polizei: Lassen Sie das Auto am besten direkt zu Hause und fahren Sie mit dem Taxi, bilden Sie vorab Fahrgemeinschaften, bei denen ein Fahrer auf den Genuss alkoholischer Getränke verzichtet, oder gehen Sie zu Fuß. Eine Fahrt mit Bus, Bahn oder Taxi ist immer billiger als die Folgen einer Alkoholfahrt oder eines Unfalls. Bereits eine geringe Menge Alkohol im Blut erhöht das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Aber auch der morgendliche Restalkohol wird oft unterschätzt. Wer betrunken fährt gefährdet damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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