09.01.2014

Polizei: aufgedrehte Gasflasche verursachte Raumexplosion

Bei der Aufklärung der heftigen Gasexplosion in einem Wohnhaus ist die Kripo einen großen Schritt weiter. Der schwerverletzte 18-Jährige schwebt jedoch weiter in Lebensgefahr.

Polizeischild

Am Dienstagabend ereignete sich aus zunächst unbekannten Umständen im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Hans-Wagner-Straße in Wuppertal eine Raumexplosion. Hierbei erlitt ein 18-jähriger Bewohner, der sich gerade dort aufhielt, lebensgefährliche Verletzungen; siehe Pressemeldung vom 08.01.2014 – W 18-Jähriger schwebt in Lebensgefahr.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariates 11, unter Hinzuziehung eines Gutachters, konnten ein schleichendes Austreten von Gas sowie einen technischen Defekt an der dortige Gastherme ausschließen. Bislang deuten die Ergebnisse auf einen nicht fachgerechten Umgang mit einer Propangasflasche, die berechtigt dort gelagert wurde, hin. Während die 47-Jährige und ihre Tochter das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnten, befindet sich der 18-Jährige weiterhin in einem äußerst kritischen Gesundheitszustand. Daher wird er auch in naher Zukunft nicht vernehmungsfähig sein. Die Raumexplosion verursachte einen Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

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Quelle: Polizei

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