Licht in der Dunkelheit

Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude, der Stille und der Erwartung. Viele Gemeinden laden zur Begegnung, zum Singen und zu Adventsfenstern ein.

Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude, der Stille und der Erwartung. Viele Gemeinden laden zur Begegnung, zum gemeinsamen Singen und zu Adventsfenstern ein.

„Menschen erleben dunkle Zeiten. Aber im Advent erinnern sich Christinnen und Christen, dass sie nicht das letzte Worten haben, sondern Gott lässt sein Licht in die Dunkelheit scheinen“, sagt Superintendentin Ilka Federschmidt.

Eindrücklich formuliere es der Lobgesang des Zacharias: „Gott hat besucht und erlöst sein Volk! Und in seiner Barmherzigkeit wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe. Auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes. Und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“ (nach Lukas, Kapitel 1, Vers 68ff)


Pfarrerin Ilka Federschmit

„Der Advent will die Erwartung wecken und die Hoffnung stärken, dass Jesus bis heute in unser Leben kommt, und dass seiner Liebe die Zukunft gehört. Gegen allen Augenschein“, so die Pfarrerin weiter.

Viele Gemeinden laden zu Adventsfenstern ein

Für viele Menschen ist der Advent auch eine besondere Zeit der Gemeinschaft: Sie kommen mit der Familie und Freunden zusammen, um zu feiern, sich Geschichten zu erzählen und es sich gemütlich zu machen.

Aus diesem Grund gibt es auch in vielen Gemeinden im Kirchenkreis Wuppertal die Tradition der Adventsfenster oder des „Lebendigen Adentskalenders“. So trifft sich zum Beispiel die Gemeinde Elberfeld-Südstadt an jedem Abend vor einem anderen geschmückten Fenster. Gemeinsam stimmt sich die Gemeinde mit einem Lied, einem Gedicht oder einer Geschichte auf Advent und Weihnachten ein.

Ein wärmendes Feuer vor der Lutherkirche

Auch die Gemeinden Heckinghausen sowie die Gemeinden Evangelisch und Reformiert Ronsdorf laden an den Abenden im Advent zum Beisammensein rund um ihre Kirchen und in die Häuser der Gemeinden ein. In Evangelisch Ronsdorf machen die Konfirmanden am Abend des 1. Dezember mit Jugendleiter Felix Lobb und Pfarrerin Ruth Knebel an der Lutherkirche den Anfang. Stimmungsvoll soll es werden mit einem wärmenden Feuer, so haben es sich die Jugendlichen gewünscht.

Eine eigene kleide Budenstadt lädt außerdem in der Gemeinde Reformiert Ronsdorf am 2. Dezember (ab 17 Uhr) zum gemütlichen Beisammensein auf dem Platz zwischen Kirche und Gemeindehaus ein.

Adventssingen und Adventsgeschichten in Vohwinkel

Die Gemeinde Vohwinkel lädt mittwochs zum gemeinsamen Adventssingen mit Musik und Teelichtertanz in ihr Gemeindezentrum ein. Für Familien gibt es unter dem Motto „Zeit für Besinnung“ außerdem freitags einen Vorlesenachmittag und die Gelegenheit, Adventsgeschichten zu lauschen, Tee zu trinken und zur Ruhe zu kommen

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl. Weitere Termine im Advent finden Sie in unseren Wochentipps und auf den jeweiligen Homepages der Gemeinden im Kirchenkreis.

Advent

Im Advent bereiten sich Christinnen und Christen auf das Weihnachtsfest vor, auf die Feier der Geburt Jesu Christi, des Messias. Das Wort Advent kommt vom lateinischen Adventus: Ankunft. Der erste Adventssonntag ist zugleich der Beginn des neuen Kirchenjahrs. Der Advent gliedert sich in die vier Adventssonntage. Beliebt sind besondere Traditionen im Advent, vor allem der Adventskalender und der Adventskranz. Adventskalender mit ihren 24 Türchen enthalten klassischerweise bis Heiligabend jeden Tag eine kleine Süßigkeit, ein kleines Geschenk. Der Adventskranz besteht aus Tannenzweigen mit vier Kerzen – je eine für jeden Adventssonntag.

Text: Dünow/KK
Foto: Canva/Archiv

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