Filmpremiere »Was ich möchte« am 08.09.2020 im Rex-Kino Wuppertal

»Was ich möchte« - Ein Film über Eltern und ihre Kinder mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte Filmpremiere am 08.09.2020 um 19 Uhr im Rex Wuppertal

Filmpremiere »Was ich möchte« – Ein Film über Eltern und ihre Kinder mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte

am 08.09.2020 um 19 Uhr im Rex Wuppertal

Mit anschließender Publikumsdiskussion mit den Protagonist*innen. Eintritt frei!

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Die Premiere findet mit Hygienekonzept und Maskenpflicht statt.

Kartenreservierungen beim Medienprojekt Wuppertal. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

Der Dokumentarfilm ist nach der Premiere als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD und als Streaming/Download erhältlich. DVD-Bestellungen beim Medienprojekt Wuppertal: www.medienprojekt-wuppertal.de.

 

Filmmotiv Was ich moechte Medienprojekt Wuppertal

Was ich möchte
Ein Film über Eltern und ihre Kinder mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte

Im Zentrum des Dokumentarfilms steht das Leben von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und einem Kind mit Behinderung: Wie ist das Leben als Mensch mit Behinderung und Einwanderungsgeschichte in Deutschland? Wo gibt es Probleme, und wo und wie wurde Unterstützung erlebt? Im Film wird der Lebensalltag von drei betroffenen Familien porträtiert.

Muna aus Somalia lebt alleinerziehend mit ihrem Sohn, der durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt komplett von ihrer Hilfe abhängig ist. Sie reicht ihm das Essen, wickelt und lagert ihn, tagsüber ist er in der Werkstatt. Artikulation ist nur über Körpersprache möglich. Muna ist Muslimin und kommt aus einer somalischen Kultur, in der »Frauen geben und nicht nehmen und Männer das Geld reinbringen«. Ihre drei Töchter mussten schnell selbstständig werden und sind schon ausgezogen. Früher waren sie eifersüchtig auf ihren behinderten Bruder und sagten zur Mutter: »Du vernachlässigst mich!«

Hamrin floh mit ihrem Mann und ihrem Sohn vor dem Krieg aus Syrien über die Türkei nach Deutschland, auch um eine bessere medizinische Versorgung und Förderung für ihr Kind zu bekommen. Ihr Sohn kann wenig selbstständig tun, er hat seit der Geburt neurologische Schäden, Lähmungen, und Spastiken. Der vollzeit-arbeitende Vater hilft seiner Frau viel im Alltag und verbringt seine Freizeit mit seinem Sohn.

Mila kam mit ihren zwei Kindern 2010 aus Russland nach Deutschland. Ihr Sohn hat das Asperger-Syndrom. Sie erzieht ihn alleine, ihr fehlt Unterstützung und sie selbst hat »keine Zeit für privates Leben«. Mila spricht in ihrem Umfeld nicht über ihre Probleme, weil ihre russische Community ein krankes Kind nicht akzeptiert.

Die behinderten Kinder sind für die Familien Herausforderung und Glück zugleich. Muna beschreibt dies in einem Satz über ihren Sohn: »Er hat mir mehr Kraft und Würde gegeben, um zu finden, wer ich selbst bin.«

Als Vorfilme werden zwei weitere Betroffenenporträts gezeigt.

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