20.03.2026

Ehemalige Kaufhof-Immobilie am Neumarkt: Entscheidung im Sommer

Noch vor der Sommerpause will die Verwaltung dem Stadtrat eine Entscheidungsvorlage zum weiteren Umgang mit dem ehemaligen Kaufhof-Gebäude in Elberfeld vorlegen. Dazu analysiert eine von Oberbürgermeisterin Miriam Scherff eingesetzte Projektgruppe verschiedene Optionen.

Foto: Stadt Wuppertal

Die Zukunft der ehemaligen Kaufhof-Immobilie in der Wuppertaler Innenstadt gehört zu den zentralen Themen der aktuellen Stadtentwicklung. Für Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hat die Klärung der weiteren Perspektive des Gebäudes eine hohe Priorität, weshalb die Federführung mittlerweile in ihren Geschäftsbereich verlagert wurde. „Die Entwicklung dieses Gebäudes ist ein Schlüssel für die Zukunft unserer Innenstadt. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir das Thema strukturiert, transparent und mit dem nötigen Tempo bearbeiten“, betont die Oberbürgermeisterin.

 

Auf ihre Initiative hin wurde eine zentrale Projektstruktur eingerichtet, deren Kern eine ressortübergreifende Projektgruppe unter Leitung des zentralen Projektkoordinators der Oberbürgermeisterin, Marc Schulz, bildet. Die Projektgruppe hat den Auftrag, in den kommenden Wochen alle wesentlichen Informationen rund um das Gebäude sowie mögliche Handlungsoptionen für die Stadt systematisch zusammenzustellen und zu bewerten. Im Mittelpunkt stehen dabei derzeit umfassende Prüfungen: Dazu gehören die Wirtschaftlichkeit eines Erwerbs im Vergleich zur Anmietung, eine technische Bewertung des Gebäudes sowie die Frage, ob die vorgesehenen städtischen Nutzungen  im Gebäude umsetzbar sind. Diese Punkte sind Voraussetzung für eine belastbare Entscheidungsgrundlage, damit Politik und Verwaltung sicher beurteilen können, ob das Gebäude in einem geeigneten Zustand ist und für die geplanten Zwecke genutzt werden kann.

Einfluss auf die weitere Entwicklung der Innennstadt

Aus Sicht der Stadt ist dabei entscheidend, dass der Einfluss auf die weitere Entwicklung der Innenstadt möglichst groß bleibt und zugleich eine tragfähige und sinnvolle Bildungsnutzung für das Gebäude ermöglicht wird. Derzeit konzentrieren sich die Gespräche insbesondere auf die Option eines Erwerbs der Immobilie durch die Stadt, aber auch andere Modelle werden weiterhin intensiv geprüft. Hierzu steht die Verwaltung in einem sehr engen Austausch mit den Eigentümern des Gebäudes.

Die politischen Gremien werden kontinuierlich in den Prozess eingebunden. Die Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionsspitzen im Rat wurden bereits vergangene Woche ausführlich über den aktuellen Sachstand informiert. Ziel der Verwaltung ist es, dem Rat noch vor der Sommerpause eine umfassende Beschlussvorlage vorzulegen. Auf dieser Grundlage soll der Rat über das weitere Vorgehen im Umgang mit der ehemaligen Kaufhof-Immobilie entscheiden können.

„Dieses Gebäude kann eine wichtige Rolle für die Zukunft unserer Innenstadt spielen – insbesondere, wenn es gelingt, dort eine starke Bildungsnutzung zu verankern und damit neue Impulse für die Innenstadtentwicklung zu setzen“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.

Quelle: Stadt Wuppertal

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