14.01.2020

„Otto“ – Lesung mit Dana von Suffrin

In ihrem Romandebüt erzählt Dana von Suffrin, was es heißt, wenn ein starrköpfiger jüdischer Familienpatriarch zum Pflegefall wird. Dr. Luisa Banki modiert die Lesung.

Klug, liebevoll und mit sehr viel schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie die erwachsenen Töchter versuchen, ihre Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. Und wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen, den man sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. »Otto« (Kiepenheuer&Witsch 2019) ist Hommage und zugleich eine Abrechnung mit einem Mann, in dessen jüdischer Biografie sämtliche Abgründe des 20. Jahrhunderts aufscheinen.

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Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Komparatistik in München, Neapel und Jerusalem. 2017 promovierte sie mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Seitdem arbeitet sie als Postdoc an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Dr. Luisa Banki ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Allgemeinen Literaturwissenschaft und Neueren deutschen Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal / Solingen / Remscheid in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Bergischen Universität Wuppertal, der Buchhandlung v. Mackensen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V.

Di. 28. Januar 2020, 19:00 Uhr, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal, Eintritt 6,00 Euro

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

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