Kunst aus Wuppertal im Düsseldorfer Landtag

Dietmar Bell und Andreas Bialas besuchen die Ausstellung "Dancing the Self"

Wuppertal und der Tanz stehen in einer engen Verbindung. Mit „Dancing the Self“ ist passenderweise die aktuelle Ausstellung von zwei Wuppertaler Kunstschaffenden überschrieben, die bis zum Ende dieser Woche im Düsseldorfer Landtag gezeigt wird: Beate Schroedl-Baurmeister und Amouzou Amouzou-Glikpa geben dem Tanz hier eine Bühne – in Abstraktion, als metallisch-gleißende Skulptur oder als Tuschespur von tänzerischer Bewegung auf dem Papier.

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Die Verbindung zum Tanztheater Pina Bausch ist prägend für die Arbeiten von Schroedl-Baurmeister, sie hat die Inspiration zu ihren stählernen Skulpturen bei Tanzproben des Ensembles in Wuppertal gewonnen. Amouzou-Glikpa, ebenfalls Bildhauer und Maler, findet Inspiration nach Aufenthalten in Afrika, China und Südamerika heute in Wuppertal. Selbst tänzerisch aktiv, folgt er in seiner Darstellung diesmal weniger dem Körper als vielmehr der Bewegung.

Beide, Künstlerin und Künstler, setzen mit dieser Ausstellung im Landtag ein Zeichen gegen Rassismus und betonen die grenzüberschreitende und kulturverbindende Funktion des Tanzes. Zur Wanderausstellung erscheint ein Katalog.

„Dass hier zwei Botschafter:innen für Wuppertal im Landtag das vielfältige und weltoffene Gesicht unserer Stadt so eindrucksvoll präsentieren, erfüllt uns mit Stolz“, so die Wuppertaler Abgeordneten Dietmar Bell und Andreas Bialas.

Bialas, als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion auch ein langjähriger Fürsprecher der lebhaften Kunstszene in Wuppertal, zollt ihnen seinen Respekt: „Die Arbeiten von Beate Schroedl-Baurmeisters und Amouzou Amouzou-Glikpa zeigen ein Stück aus dem reichen Fundus der Kreativen in Wuppertal und sind bester Beleg dafür, dass wir etwas anzubieten haben. Dietmar Bells und mein Dank geht an beide, für ihr unermüdliches Engagement für die Kunst und ihren Einsatz für unsere gemeinsamen Werte.“

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