Film Matinée im Pina Bausch Zentrum am 27.9.2026 um 11.00 Uhr

So 27.09.26, 11:00 „Pina Bausch“ von Anne Linsel und „Sir Arno – Der Theatermacher Arno Wüstenhöfer“ von Claudia Gehre and Christiane Gibiec

27.9.2026 um 11.00 Uhr im Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal

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„Pina Bausch“ von Anne Linsel und „Sir Arno – Der Theatermacher Arno Wüstenhöfer“ von Claudia Gehre and Christiane Gibiec

60 Jahre Schauspielhaus

Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal

Im Anschluss an den Film „Pina Bausch“: Gespräch mit der Regisseurin Anne Linsel und Prof. Dr. Florence Millet, Geschäftsführende Direktorin der Hochschule für Musik und Tanz Köln – Standort Wuppertal

„Pina Bausch“ von Anne Linsel ist ein besonderer Dokumentarfilm:

Erstmals spricht Pina Bausch ausführlich öffentlich über ihre Arbeit in Wuppertal. Zwischen Ausschnitten aus ihren Inszenierungen kommen auch Tänzer:innen der Kompanie sowie der Bühnenbildner Peter Pabst zu Wort. Gedreht wurde an verschiedenen Orten, darunter Wuppertal, Brüssel, Venedig und Lissabon.

Pressestimmen

„Das Schöne an Anne Linsels Filmportrait ist, dass es nicht um äußere Verehrung, sondern um innerste Gefühle geht!“ (Westdeutsche Zeitung)

„Der Zuschauer spürt ihre Kraft und Verletzlichkeit, ihren Mut und ihre Angst, ihre Besessenheit und ihre Verzweiflung.“ (Rheinische Post).

Sir Arno – Der Theatermacher Arno Wüstenhöfer von Claudia Gehre und Christiane Gibiec:

Arno Wüstenhofer (1920-2003) war von 1964 bis 1975 Generalintendant der Wuppertaler Bühnen. Er machte das Theater zu einem der modernsten und kritischsten der Bundesrepublik. Schon bei der Eröffnung des neuen Schauspielhauses 1966 kam es zu Reibereien mit der städtischen Kulturverwaltung. Wüstenhöfer wollte das Haus an der Wupper mit Else Lasker-Schülers Stück „Die Wupper“ in der Inszenierung von Hans Bauer eröffnen. Das war den Stadtvätern zu heikel und Wüstenhöfer gab dem Druck nach. Gespielt wurde schließlich Lessings „Nathan der Weise“, „Die Wupper“ folgte als zweite Inszenierung. Auch Heinrich Bölls zur Eröffnung gehaltene kämpferische Rede „Die Freiheit der Kunst“ erregte Ärger in der Stadt.

1974 holte Arno Wüstenhöfer, bekannt als ein Intendant, der gerne heisse Eisen anfasste, Pina Bausch nach Wuppertal. Ihre Arbeit wurde zunächst von Presse und Publikum kaum verstanden. Der Erfolg kam erst, als die Kompanie zu Tourneen eingeladen wurde und das Publikum weltweit begeisterte.

Die Regisseurin Claudia Gehre und die Wuppertaler Autorin Christiane Gibiec haben vor gut dreissig Jahren für den WDR die Dokumentation „Sir Arno – Der Theatermacher Arno Wüstenhöfer“ gedreht. Hier kommen zahlreiche WeggefährtInnen zu Wort und es gibt ein legendäres Interview mit Arno Wüstenhöfer und Pina Bausch, in dem sie von ihrer Zusammenarbeit erzählen. Überhaupt erwies sich Wüstenhöfer als ein Magnet für Talente. So inszenierten Regisseure wie Pete Zadek, Hans Neuenfels oder Luc Bondy am Schauspielhaus, es spielten viele namhafte SchauspierInnen wie Bernhard Minetti und Rosel Zech und man sprach vom „Wuppertaler Theaterwunder“.

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