Eine kleine Blütenlese für Paula Modersohn-Becker

Bunte Reihe
Paula Modersohn-Becker
29. Mai 2026 19 Uhr im Apfelhain

Sie ist ehrlich und ungekünstelt i h r e n eigenen Weg gegangen – d a s war Paula Modersohn-Beckers wahre Kunst. Die lebenslustige junge Malerin ist in einer Umgebung, die (auch in dem „alternativen“ Künstlerdorf Worpswede) alten Gewohnheiten und neuen Trends gefolgt ist, sich selber treu geblieben. Auf Applaus hat sie verzichtet.
Liebevoll hat sie ihren Blick auf die einfachen, der bäuerlichen Umgebung entsprossenen Menschen gerichtet. Still hat sie darum gerungen, insbesondere steinalte Frauen, stillende Mütter und ganz junge Mädchen in einer ihrer Schönheit, urwüchsigen Kraft und schlichten Würde angemessenen Weise darzustellen.
Um in die Freiräume, die sie dazu brauchte, zu gelangen, waren äußere und innere Widerstände zu überwinden und unkonven- tionelle Aufbrüche und seelische Neuanfänge auch künstlerisch zu verwirklichen.
Erst nach ihrem frühen Tod im Jahre 1907 wurde ihren Malerfreunden und -kollegen so richtig bewusst, wie konsequent und unbeirrbar diese Frau in das Neuland der Moderne vorangeschritten war.
Nach einer kurzen Einführung wollen wir Paula Becker nicht nur aus ihrem eigenen Erleben heraus zu Wort kommen lassen, sondern auch ihre nächsten Wegbegleiter berichten hören: Otto Modersohn, Rainer-Maria Rilke, Clara Rilke Westhoff und Heinrich Vogeler – jeder Beitrag eine Blüte zu Paulas Geburtstagsstrauß. Mögen sie über den Apfelhain hinaus duften.
Konzipiert und mit einigen Bildern und Gitarrenklängen präsentiert von Reinhard Simmerling, Sprecherin Stefanie Wisbar-Simmerling.
Weitere Informationen www.bewusst-leben-wuppertal.de, dort Bunte Reihe
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