20.09.2018

»Die blinden Flecken der 68er-Bewegung« (Klett-Cotta 2018)

Lesung und Gespräch mit Dr. Wolfgang Kraushaar

Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler am Hamburger Institut fuer Sozialforschung ©Sacha Hartgers

Das Jahr 1968 wird sowohl mit Schlagwörtern wie Aufbruch, Revolte, Emanzipation als auch Totalitarismus, Gewalt, Terror, Wertezerfall assoziiert. Welche Zuschreibungen jeweils dominieren, gibt zumeist Auskunft über denjenigen, der diese Zuschreibung vornimmt. Die Chiffre 68 polarisiert; unterschiedliche politische Lager beanspruchen für sich, Deutungshoheit über den Stellenwert von »68« zu haben. Was bringt uns heute eine Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung? Wie definieren wir deren Erbe?

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Auch nach einem halben Jahrhundert gibt es immer noch offene Fragen, die einer klaren Deutung entgegenstehen. Die Mythen, die aus dieser Bewegung entstanden, bestehen noch heute ungebrochen. Wolfgang Kraushaar problematisiert die vorherrschenden Deutungsmuster der 68er-Bewegung und betont zugleich, dass unsere Zivilgesellschaft kaum ohne ihre Impulse vorstellbar wäre.

Dr. Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, zählt zu den renommiertesten Erforschern bundesdeutscher Protestbewegungen und des modernen Terrorismus. Zu den Schwerpunkten seiner Untersuchungen zählt die Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung.

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen

Do., 27.09.2018, 19:00 Uhr, Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Straße 12, 42103 Wuppertal, Eintritt: 5,00 Euro*

*Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, den 26. September unter Telefon 0202 304001. Die Karten erhalten Sie im Vorverkauf in der Buchhandlung v. Mackensen und an der Abendkasse.

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

 

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