Der Ronsdorfer Stadtgarten als Geschichtspark zu Krieg und Frieden

Eine neue Publikation der Begegnungsstätte Alte Synagoge

Broschüre „Der Ronsdorfer Stadtgarten“ ©BAS

Anlässlich der Errichtung eines neuen Denkmals im Ronsdorfer Stadtgarten, das den erschossenen Wehrmachtssoldaten gewidmet ist, hat die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal eine Borschüre über diesen in Wuppertal einzigartigen „Geschichtspark“ veröffentlicht, in dem auf kleinem Raum mehrere Jahrzehnte deutscher Geschichtskultur repräsentiert sind.

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Auf 36 reich bebilderten Seiten in handlichem Format erläutert Ulrike Schrader, die Leiterin der Begegnungsstätte, die Entstehungsgeschichten der unterschiedlichen Denkmäler. Sie erinnern auf sehr unterschiedliche Weise an die Kriege und mahnen zum Frieden. Beginnend mit einem Krieger-Ehrenmal aus dem Jahr 1930 über ein heute nicht mehr zu sehendes Denkmal für die „Kriegsgefangenen und Vermissten“ von 1952, einen „Friedensstein“ aus dem Jahr 1981 und einen Gedenkstein anlässlich des 50. Jahrestags des Kriegsendes (1995) schließt das Heft mit der Beschreibung des neuen Denkmals für die in den Jahren 1940 bis 1945 auf Erbschlö erschossenen 23 Männer, die als Wehrmachtssoldaten Fahnenflucht begingen.

Die Autorin erläutert jeweils den politischen und gesellschaftlichen „Zeitgeist“, der zu den Denkmalsetzungen führte, fragt nach den Dynamiken, die sich in diesem Prozess der Erinnerungskultur spiegeln und lädt zur kritischen Auseinandersetzung – nicht nur – mit den Ronsdorfer Denkmälern in der historisch-politischen Bildungsarbeit ein.

 

Die Broschüre ist kostenlos u.a. in der Begegnungsstätte in Elberfeld zu bekommen.

Informationen unter: T 0202-563-2843, E info@alte-synagoge-wuppertal.de

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