Ausstellungseröffnung „Kunst im Saal 300“
Bild_1Kunst als Mahnung und Dialog
Fotografie trifft Malerei Der Fotograf Michael Utz (Heidelberg) und der Maler Christian von Grumbkow (Wuppertal) präsentieren gemeinsam eine einzigartige Werkschau.
Im Fokus stehen großformatige Fotografien, die Michael Utz im Jüdischen Museum Berlin geschaffen hat. Utz beschreibt seine Arbeit so: „Architektur ist eines meiner fotografischen Themen. Der moderne Anbau des Jüdischen Museums von Daniel Libeskind in Berlin zeigt im Untergeschoss eindringliche und erschütternde Exponate zum Thema Holocaust. Flucht, Verfolgung, Vertreibung und massenhaftes gewaltsames Sterben sind immer noch ein aktuelles Thema. Meine zum Teil montierten Fotografien verstehe ich als Mahnung und Aufforderung zum Handeln, um dem weltweiten Elend, das Flucht, Krieg und Gewaltherrschaft mit sich bringen, Einhalt zu gebieten. Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber sie ist gefährdet.“
Im neu gestalteten Foyer begrüßen die Besucher diese eindringlichen Fotografien. Im Saal selbst werden Utz‘ schwarz-weißen Aufnahmen gezeigt – die Hälfte davon wurde von Christian von Grumbkow künstlerisch übermalt. So entstehen spannende Dialoge zwischen Original und Interpretation. An der Rückwand des Saales ergänzen digitale Collagen von Michael Utz – basierend auf Grumbkows Gemälden – sowie eine abstrakte Variante des monumentalen Werkes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ die Ausstellung.
Vernissage mit Anmeldung
Die Eröffnung am 7. Mai um 18 Uhr ist öffentlich, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich:
– Per E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit.wuppertal@polizei.nrw.de
– Telefonisch: 0202-284 2014
Die Ausstellung wird organisiert von Christian von Grumbkow und dem Verein Seitenblick e.V. – Polizei · Geschichte · Kunst.
Öffentliche Führungen mit Christian von Grumbkow werden an folgenden Tagen angeboten:
– Dienstag, 12. Mai um 17 Uhr
– Donnerstag, 18 Juni um 18 Uhr –
Dienstag, 07. Juli um 17 Uhr
Eine Anmeldung für die Führungen ist erforderlich:
– Per E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit.wuppertal@polizei.nrw.de
– Telefonisch: 0202-284 2014
Interessierte Gruppen können eigene Führungen buchen.
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