Diakonie Wuppertal mit vereinten Kräften in der Flüchtlingsunterkunft an der Gathe

In der Notunterkunft in der Sporthalle an der Gathe sind bereits erste Flüchtlinge angekommen. Die in Rekordgeschwindigkeit errichtete Einrichtung ist ein gutes Beispiel für die übergreifende Projektarbeit der Stadt Wuppertal und der Diakonie Wuppertal.

Foto: Florian Petersen

Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft ist groß. Die Diakonie Wuppertal erhält täglich viele Anrufe mit Unterstützungsanfragen. „Die Hilfsangebote sind alle sehr wichtig, sie müssen aber koordiniert werden“, so Dr. Martin Hamburger, Diakoniedirektor. „Die geflüchteten Menschen sollen nun bedarfsorientiert genau die Dinge zur Verfügung gestellt bekommen, die sie wirklich benötigen. Darum freue ich mich, dass alle beteiligten Institutionen und Organisationen in der Flüchtlingsunterkunft an der Gathe Hand in Hand arbeiten, um dies zu gewährleisten“.

Die Tafel liefert die Mahlzeiten. Täglich wird der Bedarf neu geprüft und optimiert. Auch hat die Alte Feuerwache ihre Räumlichkeiten für die Verpflegung zur Verfügung gestellt und die Flüchtlingskinder dürfen den Spielplatz auf dem Grundstück nutzen. Die ärztliche Versorgung ist in ständiger Absprache mit dem Gesundheitsamt gesichert. Für nächste Woche ist zudem ein Impfangebot geplant. „Auch intern arbeitet die Diakonie Wuppertal stark vernetzt über mehrere Abteilungen, um eine gute Betreuung der Flüchtlinge zu gewährleisten“ so Torsten Angenendt, Bereichsleiter der Diakonie Wuppertal. „Was die geflüchteten Frauen und Kinder nun am meisten brauchen sind Ruhe und Sicherheit, um gut anzukommen und die schwierige Situation von Krieg und Flucht zu verarbeiten. Darum sind Besuche in den Räumlichkeiten der Notunterkunft selbst nicht hilfreich. “

Wir bitten, zunächst weiterhin auf Sachspenden zu verzichten. Die Versorgung ist zur Zeit zu 100% gewährleistet und für das Überangebot an Kleidung herrscht aktuell keine Lagermöglichkeit. Die beste Form der Unterstützung bleibt die Geldspende.

So kann auch weiterhin bedarfsorientierte Hilfe stattfinden. Die Diakonie Wuppertal wird hierbei von der Bethe Stiftung unterstützt, die jede Einzelspende in Höhe von max. 2.000 EUR verdoppelt – bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 EUR.

Die Gemeinschaftsstiftung der Stadtsparkasse Wuppertal hat ebenfalls finanzielle Unterstützung zugesagt.

Spendenkonto: Diakonie Wuppertal gGmbH

Verwendungszweck: Ukraine

Stadtsparkasse Wuppertal

IBAN: DE12 3305 0000 0000 8718 97

BIC: WUPSDE33XXX

Weitere Informationen unter:

Web: www.diakoniewuppertal.de

Telefon: 0202 97 444 0

Für Geldspenden, welche direkt ins Kriegsgebiet fließen sollen, verweisen wir auf die überregionale Hilfsaktion der Diakonie „Diakonie Katastrophenhilfe“ (www.diakonie-katastrophenhilfe.de).

 

Quelle: Diakonie Wuppertal

 

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