Weltbienentag: Ressort Umweltschutz lädt zu zwei Veranstaltungen im Rahmen des Insektenschutzprogramms

Im Mai zeigt der Frühling sich in voller Pracht. Viele Pflanzen und Sträucher stehen in Blüte und ziehen Bienen und anderer Insekten an, die sich an Nektar und Pollen laben. Am 20. Mai macht der Weltbienentag außerdem auf das Aussterben der Bienen aufmerksam.

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Eine gute Gelegenheit, sich diese faszinierenden Lebewesen einmal näher anzuschauen.
Im Rahmen des Insektenschutzprogramms werden dazu vom Ressort Umweltschutz der Stadt Wuppertal zwei Veranstaltungen angeboten:

„Wo es in Wuppertal summt und brummt“ – Wanderung am Naturschutzgebiet Eskesberg

In Kooperation mit der Bergischen VHS bietet das Ressort Umweltschutz anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai eine Wanderung am Naturschutzgebiet Eskesberg (Wuppertal-Varresbeck) an. Das Naturschutzgebiet wurde auf einer ehemaligen Mülldeponie angelegt und wird regelmäßig gepflegt. Seltenere Pflanzenarten sind hier ebenso zu finden wie zahlreiche, seltene Wildbienen und andere Insekten. Wie das Naturschutzgebiet entstanden ist, was es dort zu entdecken gibt und welche Arbeiten zum Erhalt des Naturschutzes nötig sind, berichtet Karin Ricono von der Unteren Naturschutzbehörde bei der Wanderung.

Dieser #challenge_accepted-Spaziergang aus dem VHS Programm zeigt. Wie wir die Artenvielfalt in Wuppertal stärken und die Biodiversität schützen können.

Wann: Samstag, 20. Mai, 14 bis 16 Uhr

Wo: NSG Eskesberg; Treffpunkt: Hotel Eskesberg, Krummacherstraße 251, 42115 Wuppertal

Kursleitung: Karin Ricono und Melissa Eimer

Kursgebühr: 5 Euro, die direkt vor Ort an Melissa Eimer entrichtet werden. Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Es wird seitens der Stadt Wuppertal keine Haftung für die Veranstaltung übernommen.

„Kunst und Wissenschaft laden ein zum Staunen“ – Kooperationsveranstaltung der Wuppertaler Künstlerin Franziska Hartmann und dem Ressort Umweltschutz

Eine weitere spannende Veranstaltung findet im Landschaftsschutzgebiet Kippe Lüntenbeck statt. Gemeinsam mit der Wuppertaler Künstlerin Franziska Hartmann beobachten die Teilnehmenden hier heimische Insekten in ihrem Lebensraum und bringen die Sinneseindrücke anschließend auf Papier. Mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln, ob Skizze, Zeichnung oder Druck können die Teilnehmenden das vernetzte Ökosystem festhalten. Der dreistündige Workshop wird begleitet durch Karin Ricono, Biologin und Leiterin des Insektenschutzprogramms der Stadt Wuppertal.

Wann: Sonntag, 21. Mai, 14 bis 17 Uhr 

Wo: Kippe Lüntenbeck; Treffpunkt: Schloss Lüntenbeck, Lüntenbeck 1, 42327 Wuppertal

Kosten: 10 Euro, die mit der Anmeldung vor der Veranstaltung an Franziska Hartmann überwiesen werden sollen; eine Spendenbox für Materialkosten steht vor Ort bereit. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf zwölf Personen begrenzt, darum wird um eine Anmeldung bis zum 18. Mai gebeten an: kontakt@franziskahartmann.net
Wenn möglich, bitte einen Klappstuhl mitbringen. Es wird seitens der Stadt Wuppertal keine Haftung für die Veranstaltung übernommen.

DAS INSEKTENSCHUTZPROGRAMM DER STADT WUPPERTAL

Hintergrundinformationen zum Weltbienentag am 20. Mai

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World-Bee-Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Zu den Wildbienen gehören kleine Arten von gerade mal 5mm Größe bis zu den 3cm großen Holzbienen und Hummeln. Auf der ganzen Welt gibt es über 20.000 Bienenarten, rund 560 davon leben in Deutschland. Durch den Klimawandel und uns Menschen sind die fleißigen Bestäuber jedoch vom Aussterben bedroht. Dabei spielen sie eine wichtige Rolle für die Erde, die Ökosysteme und uns Menschen.

Ohne Bestäubung durch Bienen gibt es keine Früchte und keine Samen. Rund 80% aller hiesigen Wild- und Nutzpflanzen werden durch Bienen bestäubt. Der Weltbienentag macht auf dieses Aussterben und die Relevanz der Bienen für das Ökosystem aufmerksam. Weltweit finden am 20. Mai Veranstaltungen statt, um aufzuklären und gemeinsam Möglichkeiten für den Schutz der Tiere zu entwickeln.

Quelle: Stadt Wuppertal

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