06.08.2026Claudia Otte
Steuergeld vertrocknet? Junge Streuobstwiese wirft Fragen auf
Fotos: C.Otte
Umso bedrückender ist der Anblick auf der von KNIPEX angelegten Streuobstwiese in Cronenberg an der Oberkamper Str. Während der anhaltenden Trockenheit zeigen zahlreiche junge Obstbäume deutliche Trockenschäden. Bei einigen sind die Blätter bereits vollständig braun und hängen schlaff an den Ästen. Ob die Bäume noch zu retten sind, lässt sich von außen zwar nicht sicher beurteilen – gesund sehen sie jedoch nicht mehr aus.
Fotos: C.OtteGerade in den ersten Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßige Bewässerung und Pflege entscheidend für das Überleben junger Obstbäume. Bleibt das Wasser aus, können bereits wenige Wochen extremer Hitze ausreichen, um erhebliche Schäden zu verursachen.
Fotos: C.OtteDie Fotos werfen deshalb eine berechtigte Frage auf: Wer trägt während solcher Dürreperioden die Verantwortung für die Pflege der geförderten Bäume? Denn Fördergelder allein pflanzen keine Streuobstwiese – sie müssen auch dauerhaft erhalten werden.
Vielleicht gibt es für den Zustand eine nachvollziehbare Erklärung. Vielleicht stehen Bewässerungsmaßnahmen bereits an. Der derzeitige Eindruck vor Ort ist jedoch ernüchternd: Ausgerechnet ein Projekt, das Natur und Artenvielfalt fördern soll, kämpft offenbar selbst ums Überleben. (C.O)
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Führ gestern mal wieder an der Streuobstwiese vorbei. Ob der Baum mit den trockenen, roten Blättern nächstes Jahr wieder ausschlägt ist fraglich, dennoch möglich. Die anderen Bäume sollten sich wieder erholen, sofern kein zusätzlicher unterirdischer Angriff stattfindet.
Nun von „Steuergeld vertrocknet“ sprechen?
Keine weiter Bewertung meinerseits.
erst war der Zoodirektor unfähig, jetzt die Nachhaltigkeitsbeauftragte der Fa. Knipex. Gratuliere zu ihrer Weitsicht.
Mit 7 pflanzte ich meine ersten Baum auf eine neu angelegten Streuobstwiese. Vater musste tief in die Tasche greifen um die Bäume zu bezahlen (für Anfang 60er Jahre eine finanzielle, wie auch köperliche, Anstrengung).
Komischerweise gingen auch da Bäume kaputt, obgleich kein Dürrejahr dabei war.
Kurz gesagt: Erst denken, dann recherchieren, wieder denken, dann schreiben – mit Sinn.
Auch für mich wirft das viele Fragen auf. Spontan dachte ich: Erst mit „guten Taten“ glänzen – und sich dann nicht kümmern. Ich finde es gut und wichtig, hier darüber zu berichten. Und völlig überflüssig finde ich blöde Kommentare dazu. Frau Zweig, wer ist denn „jemand“? Wollen Sie sich kümmern?
junge Bäume sind anfällig gegen Trockenheit und unterirdische Nager. Trotz aller Sorgfalt kann ein junger Baum Schaden nehmen.
Aber weshalb soll ein absterbender Baum jetzt ersetzt werden? Größeren Unsinn könnte man nicht machen.
Deshalb ordne ich diesen Artikel als falsch und unverschämt ein.
Reporter: „Das Burgholz brennt!“ Feuerwehr: „Wo denn? Wir kümmern uns darum.“ Reporter: „Weiß ich doch nicht. Sie sind doch die Feuerwehr.“
Nicht alles was gefördert werden kann wird auch ein Antrag auf Förderung gestellt. Natürlich ist gerade in der Anfangszeit der ersten Jahre auch ein gewisses Maß an Pflege bei Neuanpflanzungen notwendig wenn die Ausfallrate nicht zu groß werden sollte. Es reicht natürlich häufig nicht nur Wassersäcke zu befestigen …. diese sollten dann auch ab und zu mit Wasser gefüllt werden …. ansonsten sind diese sogar sehr schädlich. Generell kann allerdings auch eine Wiese für Junge Bäume „problematisch“ sein. Den es gibt da so ein Merkspruch aus der Forstwirtschaft Gras Maus aus…. was bedeutet das kleine Nager auch durchaus auch Wurzeln mögen… was eine Wasser und Nahrungsaufnahme der bäume eher contraproduktiv entggen steht.
Die Bilder zeigen eine Streuobstwiese bei Trockenheit. Die wirft erstmal gar nichts auf, denn trocken ist es überall. Es könnte aber mal jemand nachgucken, ob Wasser in den Gießsäcken ist. Das geben die Fotos nämlich nicht her. Und falls nicht, könnte man mal recherchieren, wer da welches reingießen müsste und warum das nicht passiert ist. Und dann wird vielleicht noch ein Artikel draus.