Riesenlinde legt sich vor dem Rathaus schlafen

20 Meter Baum kippt um – niemand verletzt, Ursachenforschung läuft

Symbolfoto: (KI) wuppertalaktuell

Barmen hatte am Donnerstagabend, 15. Januar, einen kurzen Moment kollektiven Stillstands: Auf dem Rathausvorplatz verabschiedete sich eine rund 20 Meter hohe Linde spontan aus der Senkrechten und legte sich mitsamt Wurzelteller hin.
Dramatik: ja. Verletzte: nein. Sachschäden: ebenfalls nein. Der Baum fiel, alle anderen blieben stehen – inklusive Passanten und Gebäude.

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Warum der grüne Koloss plötzlich genug vom aufrechten Leben hatte, ist noch offen. Am Freitag soll ein externer Gutachter anrücken, um dem Baumsturz auf den Grund zu gehen. Die erste Begutachtung durch städtische Baumkontrolleure brachte nämlich wenig Aufregendes zutage. Keine Auffälligkeiten, keine Warnzeichen, keine offensichtlichen Probleme – weder bei der umgestürzten Linde noch bei ihren fünf verbliebenen Kollegen.

Die gute Nachricht: Der gefallene Baum wurde bereits fachgerecht entfernt. Die weniger gute Nachricht: Wer den Rathausvorplatz liebt, muss sich möglicherweise noch auf kurzfristige Sperrungen einstellen. Sicherheit geht vor, auch wenn der Baum bereits Geschichte ist.

Grundsätzlich betont die Stadt: Die Linden dort werden – wie alle städtischen Bäume – regelmäßig kontrolliert. Mindestens einmal im Jahr, von geschultem Personal, mit anschließendem Pflegeschnitt oder notfalls auch Fällung.

Quelle: Stadt Wuppertal

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