Bergisches Klimaforum: Region ausgezeichnet und vor großen Herausforderungen

Zum vierten Mal trafen sich Vertreter aus Remscheid, Solingen und Wuppertal mit Interessierten, Mandatsträgern und Experten zum Bergischen Klimaforum. Ausrichter in diesem Jahr war Wuppertal.

Foto: Stadt Wuppertal

Seit rund 15 Jahren arbeiten die drei Kommunen im Bergischen Klima-Management zusammen. Und das mit Erfolg: Sie können sich als erste Region in Nordrhein-Westfalen über die Auszeichnung European Energy Award-Region (eea-Region) freuen. Seit vorigem Dezember dürfen sich die drei Städte mit dem neuen Label schmücken, die offizielle Verleihung wird im April stattfinden.

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Mit dem Label wird gewürdigt, dass die drei bergischen Städte nicht nur jeweils mit eigenen Strategien und Projekten die externe Überprüfung für den europäischen Energy Award bestanden haben, sondern auch als Region und mit ihrer Zusammenarbeit punkten konnten.

So haben sich alle drei Städte auf gemeinsame Ziele und Strategien für den Klimaschutz und die Klimafolgen-Anpassung geeinigt und gemeinsam Projekte auf den Weg gebracht. Dazu gehören zum Beispiel eine bergische Erklärung zu erneuerbaren Energien, ein verpflichtender Klima-check in der Bauleitplanung, gemeinsame Mobilitätskampagnen und ein betriebliches Mobilitätsmanagement, Initiativen für energetische Sanierung von Altbauten oder das Ökoprofit Bergisches Städtedreieck. Auch das Bergische Klimaforum, das einen Austausch zwischen den Klima-Experten der drei Städte und externen Vertretern möglich macht, gehört zu den Projekten, mit denen die Region bei der Bewerbung um den Energy Award punkten konnte.

Gemeinsam betonten die drei bergischen Oberbürgermeister, Uwe Schneidewind, Burkhard Mast-Weisz und Tim Kurzbach, dass sie stolz auf die gemeinsame Arbeit und das bisher Geleistete seien, aber die Probleme des Klimawandels nach wie vor eine große Herausforderung und allein auf kommunaler Ebene nicht zu bewältigen seien.

 

Quelle: Stadt Wuppertal

 

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