ERSTES PODIUM IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG DER ARCHITEKTURENTWÜRFE

Orte der Kunst für das 21. Jahrhundert - kulturpolitische Zielsetzung und architektonische Umsetzung

Zum Hintergrund: Es soll heute ein Ort für die Kunst von Morgen geschaffen werden, der zugleich herausragende künstlerische Arbeitsprozesse, eine umfassende Teilhabe und Diversität ermöglicht. Das Pina Bausch Zentrum entsteht als internationaler Kunst- und Kulturort im denkmalgeschützten Wuppertaler Schauspielhaus und einem flexiblen und polyvalenten Neubau. Beide sollen durch einen attraktiven Baukörper neu zu einem Ganzen verbunden werden. Das Pina Bausch Zentrum soll ein zeitgenössischer, zur breiten Teilhabe einladender, ganztags offener Ort mit einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit werden. Grundidee ist die Erfindung und Entwicklung einer neuen interdisziplinären Kunst- und Kulturinstitution für das 21. Jahrhundert.

Zugleich soll das Zentrum ein Ort für das Neue werden, für unbekanntes Terrain, für mutige künstlerische Positionen, für inter- und transdisziplinäre Arbeitsweisen und den Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft. Unter der neuen künstlerischen Leitung von Boris Charmatz (ab Spielzeit 2023/24) werden die Arbeit am Repertoire und die Entwicklung neuer Werke die künstlerische Basis des Pina Bausch Zentrums bilden.

Die vier Handlungsfelder des zukünftigen Zentrums umfassen:

• das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch • die Pina Bausch Foundation und das Archiv • die internationale spartenübergreifende Produktion • die Partizipation in allen Handlungsfeldern

Das Pina Bausch Zentrum wird ein Prototyp für Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial, und öffnet sich 360° zur Stadtgesellschaft. Es ist künstlerische Heimat, gemeinwohlorientiert und gehört der Bürgerschaft. Das Pina Bausch Zentrum soll aus der Kunst, der Choreografie, dem Tanz und der Debatte heraus eine entscheidende Rolle im Transformationsprozess der Stadtgesellschaft einnehmen – gemeinsam mit den Menschen. Gastfreundschaft und eine einladende Geste inhaltlich wie architektonisch sind Grundlage der Arbeit und der Begegnung mit dem Publikum. Das Pina Bausch Zentrum wird ein Haus für alle für den Alltag und die Kunst.

Zu diesem Anlass wird am 07. Juni 2023 im Rahmen der Ausstellung der Architekturentwürfe im zukünftigen Pina Bausch Zentrum im ehemaligen Schauspielhaus das Podium 1 stattfinden. Erörtert werden in diesem Podium: die kulturpolitischen Ziele des geplanten Pina Bausch Zentrums, die Präsentation der Siegerentwürfe und die Begründung der Jury, die geplante Verbindung zum Stadtraum und Bedeutung des Pina Bausch Zentrums als Transformationsmotor und als Zukunftsprojekt für die Stadt sowie die Erläuterung der weiteren verfahrensrelevanten Schritte im Zuge der Entwurfs-Realisation.

Besetzung Podium 1 am 07. Juni 2023, 19 – 20 Uhr:

Stadt Wuppertal: Prof. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Preisgericht: Christoph Felger, David Chipperfield Architects, Mitglied des Preisgerichts Moderation: Prasanna Oommen

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher*innen.

Mehr Informationen unter www.pinabauschzentrum.de

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