Schneidewind: Lehren für mehr Waldschutz aus dem Fall Osterholz ziehen

„Die gescheiterte Alternativensuche für eine Abwendung der 5-Hektar-Teilrodung im Osterholz müssen wir dafür nutzen, um daraus Perspektiven für einen besseren Waldschutz zu entwickeln“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zur aktuellen Situation.

Foto: Florian Petersen

 

Am Dienstag hatten in einem Teilbereich des Osterholz Rodungsarbeiten begonnen, um dort Platz für den Abraum des Kalkabbau-Unternehmens Oetelshofen zu schaffen, denen das Waldstück gehört.

„Die Situation vor Ort ist bisher durch einen respektvollen Umgang der Beteiligten miteinander geprägt sei und bisher weitgehend gewaltfrei verlaufen. Dafür danke ich allen Beteiligten.“

Wichtig sei jetzt aber, so der Oberbürgermeister, dass aus dem Fall Osterholz Konsequenzen für die Zukunft zu entwickelt werden. „Waldschutz muss einen höheren Stellenwert gerade auch im Kreislauf-Wirtschaftsgesetz erhalten. Das Osterholz habe gezeigt, dass die aktuellen Landes- und Bundesgesetze zum Waldschutz und zur Abraumentsorgung nicht mehr zeitgemäß seien. “Hier muss politisch eine Änderung erreicht werden.“ Dafür werde ich mich bei der Landes- und Bundesregierung aktiv einsetzen.

Quelle: Stadt Wuppertal

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Kommentare

  1. Ötte Troll sagt:

    Herr Oberbürgermeister Prof. Schneidewind – Wo waren Sie am Tag der Räumung des alten Mischwaldes Osterholz?

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