21.12.2021

Lindh: 12 Millionen Euro Bundesförderung für Bergische Jobcenter

Der Bund fördert die Jobcenter Wuppertal, Remscheid und Solingen im Rahmen des Programms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - reha pro“ mit insgesamt 12 Millionen Euro.

Das gibt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh bekannt. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) verwaltete Programm fördere die Durchführung innovativer Modellprojekte um den Zugang zum Arbeitsmarkt von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu verbessern und durch Reha-Angebote den Bezug von Erwerbsminderungsrente möglichst zu verhindern. Lindh:

„Die gesundheitliche Prävention und Rehabilitation muss stärker in den Fokus genommen werden. Wir müssen im Bereich des Eingliederungsmangements in Betrieben, Jobcentern und Arbeitsagenturen besser werden. Es freut mich daher sehr, dass das Wuppertaler Jobcenter in einer bergischen Kooperation erneut innovative Ansätze identifiziert hat und nun umsetzen kann.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert mit insgesamt 12 Millionen Euro, wovon 9,6 Millionen auf das Einzugsgebiet des Wuppertaler Jobcenters entfallen, die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und hilft dabei ganz konkret alleinerziehenden Müttern mit gesundheitlichen Problemen, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Mit insgesamt 700 geförderten Frauen wird bereits im Modellprojekt ein nennenswerter Anteil aller betroffenen Frauen konkret unterstützt.

Der oft mühsame und für die Betroffenen schwere Weg in die Arbeitslosigkeit oder die Erwerbsminderungsrente kann damit in Zukunft hoffentlich vielen Menschen erspart bleiben. Gleichwohl bleibt es ebenfalls der politische Auftrag und Wille der neuen Koalition, auch in der Erwerbsminderungsrente Verbesserungen für die Betroffenen herbeizuführen.“

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