Vor 80 Jahren: 10. November 1941

Erinnern an die zweite Deportation Wuppertaler Jüdinnen und Juden nach Minsk

 

Familie Jacob, um 1930 ©Begegnungsstätte Alte Synagoge

Erst vor wenigen Jahren wurde ein brisantes Dokument entdeckt: Der Rapport des Polizeibeamten Wilhelm Meurin (1906-1944) über den Transport von 992 Juden aus dem Gestapobezirk Düsseldorf nach Minsk. Darunter befanden sich auch 244 Personen aus Wuppertal, darunter auch die Familie Jacob mit ihren Zwillingen Hans und Werner, geboren 1924 in Elberfeld, außerdem 12 aus Remscheid, neun aus Velbert und eine aus Wülfrath. Sie hatten sich am Montag, den 10. November 1941 am Bahnhof-Steinbeck zu sammeln, um dort von einem Zug Richtung Minsk aufgenommen zu werden. Meurin, ein überzeugter Antisemit, hatte den mehrtägigen Transport als Wachhabender begleitet.

 

Eine Veranstaltung von Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und Katholischem Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid

 

Mittwoch, 10.11.2021, 19 Uhr

Begegnungsstätte Alte Syangoge, Genügsamkeitstraße, 42105 Wuppertal

Eintritt frei, Einlass nach der 2G-Regel

www.alte-synagoge-wuppertal.de

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