Kritik unbegründet

Heimatpreis an Palästinensischen Freundschaftsverein

 

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DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal äußert ihr Befremden über Kritik an der Verleihung des Heimatpreises unter anderem an den Palästinensischen Freundschaftsverein, die vereinzelt geübt wurde. Die Landesregierung hat bei Stiftung dieses Preises ausdrücklich hervorgehoben „Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht. Heimat findet in Nordrhein-Westfalen ihren Ausdruck in einem solidarischen Miteinander in gegenseitigem Respekt voreinander. … Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten und sollen zur weiteren – möglichst auch neuen – Mitgestaltung durch Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gesellschaft motivieren.“

Gerd-Peter Zielezinski ist überzeugt: „In diesem Sinne betätigt sich auch der Freundschaftsverein. Die Kritiker sollen den Nachweis führen, dass der Verein gegen die Ziele des vom Rat am 11.5.2020 einstimmig ausgelobten Heimatpreises arbeitet“. DIE LINKE stellt sich damit ausdrücklich gegen den Grünen-Politiker Volker Beck und hinter Oberbürgermeister Schneidewind. Die Ehrung des Vereins erfolgte lange vor den jüngsten Vorgängen um einen jugendlichen Syrer in Hagen. DIE LINKE in Wuppertal hat bei verschiedensten Anlässen, u.a. nach dem Brandanschlag auf die Barmer Synagoge deutlich gemacht, dass sie das Existenzrecht der hier lebenden Jüdinnen und Juden immer verteidigen wird.

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Kommentare

  1. Norbert Beutel sagt:

    „DIE LINKE in Wuppertal hat bei verschiedensten Anlässen, u.a. nach dem Brandanschlag auf die Barmer Synagoge …“

    Wenige Stunden nach dem Brandanschlag (29.07.2014) gingen hunderte Wuppertaler Bürger aus Parteien, Kirchen, Organisationen auf die Straße, um gegen die bösen, rechten Antisemiten zu demonstrieren.

    Als dann herauskam, dass die Täter palästinensische Asylbewerber waren, herrschte anschließend dröhnendes Schweigen.

    Die Täter wurden übrigens zu Bewährungsstrafen verurteilt; einen antisemitistischen Hintergrund wollten die Richter nicht erkannt haben.

  2. Wuppertaler sagt:

    Da sin die Wuppertaler Linken wohl mal absolut ehrlich:
    „(…)dass sie das Existenzrecht der hier lebenden Jüdinnen und Juden immer verteidigen wird.“

    Bitte was? Und das Existenzrecht nicht hier lebender Jüdinnen und Juden? Die haben nach Ansicht der Wuppertaler Linken als Menschen kein Existenzrecht und dürfen dann von einer radikal-islamistischen Hamas gerne ausgelöscht werden? Was für ein menschenverachtender Satz!!! Da scheint Volker Beck absolut ins Schwarze getroffen zu haben.

  3. hp schulz sagt:

    Kritiker machen es sich zuweilen einfach: Sie knüpfen an bestehende Narrative und stellen mal schnell eine Behauptung in den Raum. Irgendwas wird schon hängen bleiben …

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