12.11.2020

Bergische Universität Wuppertal Bundesministerium der Verteidigung Bundeswehr Dienststelle Blank Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. Institut ASER e.V. Institut für Sozialforschung Max Horkheimer Sicherheitstechnik Sicherheitswissenschaft Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Theodor W. Adorno Unternehmerregion Bergisches Städtedreieck

Arbeits- und Sozialforschung zur Personalrekrutierung

Dies diskutierte gestern Dr. Johannes Platz aus Köln beim 152. Sicher­heits­wissen­schaft­lichen Kolloquium der Bergischen Universität Wuppertal, welches pandemiebedingt als hybrides Webinar veranstaltet wurde.

Ein jüngerer Schwerpunkt des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums liegt auf der Darstellung und Diskussion von Konzepten der Arbeitsbewertung. So auch die Kolloquien zum Bedaux-System, zum WORK-FACTOR-System, zum MODAPTS-System und zum REFA-Zeitwirtschaftssystem. Hierbei wurden auch Aspekte der Entstehung dieser Konzepte wie auch ihr gesellschaftliches Umfeld angesprochen.

Dr. Johannes Platz aus Köln diskutierte beim 152. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium am Beispiel des Rekrutierungsverfahrens von Berufs- und Zeitsoldaten beim Aufbau der Bundeswehr Aspekte der kritischen Arbeits- und Sozialforschung. ©ASER, Wuppertal

Zur Sicherheitswissenschaft gehört insofern stets ein historischer, interdisziplinärer Bezug, d.h. eine Reflexion auf ihren Bedingungs- und Wirkungszusammenhang. Anhand der kritischen Arbeits- und Sozialforschung in den 1950er und 1960er Jahren ist diese Reflexion nun auf weitere Aspekte ausgedehnt worden. Gerade in der derzeitigen „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ (Infektionsschutzgesetz) und angesichts diverser gesellschaftlicher Krisenphänomene („Multi-Krise“) ist dies ein unverzichtbar Blickwinkel.

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