28.10.2020

Black Lives Matter Dokumentationen Filmreihe kinopremiere Menschen Politik Rassismus Toleranz

Filmpremiere »Black Lives Matter« – Eine Filmreihe gegen Rassismus

Filmpremiere am 03.11.2020 um 18 Uhr UND um 20 Uhr im Rex Filmtheater Wuppertal (Kipdorf 29) Mit anschließender Publikumsdiskussion Eintritt 4,- €*

 

 

Filmpremiere »Black Lives Matter«
Eine Filmreihe gegen Rassismus

am 03.11.2020 um 18 Uhr und um 20 Uhr
im Rex Filmtheater Wuppertal (Kipdorf 29)

Mit anschließender Publikumsdiskussion.

Eintritt frei*.

Wegen der großen Nachfrage und dem stark reduzierten Platzangebot im Kino durch die aktuelle Corona-Schutzverordnung gibt es nach der Filmpremiere um 18.00h am selben Tag eine weitere Filmaufführung um 20.00h. Bitte schreiben Sie in Ihre Online-Karten-Reservierung, zu welcher Aufführung Sie kommen wollen. Die Filmaufführung findet mit einem Corona-Schutz- und Hygienekonzept und Maskenpflicht statt. Kartenreservierungen über: www.medienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

Die Filmreihe ist nach der Premiere als Bildungsmittel auf DVD und als Streaming/Download erhältlich über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Black Lives Matter

Eine Filmreihe gegen Rassismus

Die Filme lassen auf der einen Seite Schwarze junge Menschen und PoC zu Wort kommen. Erzählt werden ihre rassistischen Verletzungen in der Vergangenheit, ihre Wut und ihr Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit, ihre Motivation, sich zu zeigen und zu kämpfen für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland. Die Interviewten schildern ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus in Deutschland: wie sie oft anders behandelt werden als Weiße, wie sie beim Fußball vom Gegenspieler als »N*« beschimpft oder in der Grundschule bespuckt wurden, wie sie trotz guter Noten nach der Grundschule nicht aufs Gymnasium gehen durften, wie sie sich durch Blicke und Sprüche von alten Menschen abgewertet fühlten, wie sich Menschen in der Bahn wegen ihrer Hautfarbe wegsetzten, wie sie von der Polizei grundlos als schuldig behandelt oder im Bus wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert wurden. Sie erzählen von Problemen mit dem Vermieter oder auf der Arbeit, wie die Lehrerin »N*« sagte, und von dem Gefühl, in der Klasse Außenseiter zu sein und lauter »nicht böse gemeinte« Witze zu hören, von der stetigen Frage »Sprechen Sie Deutsch?«, davon, »wie ein Affe angefasst zu werden« oder wie sie als Schwarze Männer beim Feiern ausgeschlossen werden, weil sie als gewaltbereit, als Gefahr angesehen werden. Sie wollen nicht reduziert werden auf ihre Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter bewertet werden.

Auf der anderen Seite geht es in den Filmen darum, Rassismus und weiße Privilegien zu erkennen, Weißsein zu reflektieren und Verantwortung als Weiße zu übernehmen.

Die Filmreihe beinhaltet Kurzspielfilme und Dokumentationen und wurde mit jungen BIPoC und jungen Weißen mit Unterstützung professioneller Filmemacher*innen zur Reflexion, zum Lernen, zum Empowerment produziert, weil Veränderung, Gerechtigkeit und Sensibilität im Zusammenleben unterschiedlicher Menschen notwendig sind.

Wir möchten Sie bitten, diese Informationsmaterialien in Ihrer Einrichtung auszulegen oder an Interessierte weiterzuleiten.

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