16.10.2020

Fortbildung Kultur

IBB e.V. bietet Fortbildung für Fachkräfte: Aktiv gegen Hass im Netz

Eine Fortbildung gegen Hass im Netz und zur Stärkung der Zivilcourage bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB e.V.) am Freitag, 6. November, und Samstag, 7. November 2020, an.

Einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge kennt fast jeder zweite Internetnutzende im Alter zwischen 18 und 24 Jahren Hasskommentare im Netz  (40 Prozent). Emotionaler Stress, Angstzustände und Depressionen können die Folge sein. Die Angst vor Hasskommentaren beeinträchtigt dadurch die freie Meinungsäußerung und verschiebt gefühlte Mehrheiten. Gewaltandrohungen im Netz haben damit Folgen für die Demokratie.

Ziel der Fortbildung „LOVE-Storm statt Hate Speech“ ist eine Stärkung der aktiven digitalen Zivilgesellschaft. In drei virtuellen Lerneinheiten am Freitag von 15 bis 17 Uhr, sowie am Samstag von 10 bis 12.15 Uhr und von 14 bis 16.15 Uhr können Akteure aus der Kinder- und Jugendarbeit und Erwachsenenbildung die Plattform LOVE-Storm kennenlernen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren, wie sie Opfer von Shitstorms gegen Angriffe schützen und Angreifenden wirksam entgegentreten. Ein zentrales Thema der Fortbildung ist der Einsatz der Plattform LOVE-Storm in der eigenen Arbeit. Deshalb geht es auch um die technische Seite der Plattform und Strategien der Gegenrede.

Die Teilnahme kostet 70 Euro. Anmeldeschluss ist am 19. Oktober 2020.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.

Cybermobbing-Opfer vor einer WandFast jeder zweite Internetnutzende im Alter zwischen 18 und 24 kennt Hasskommentare im Netz. Foto: un-perfekt – pixabay. ©un-perfekt - pixabay

 

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