22.04.2010

Wildblumen-Guerilla

In der bedrückenden Debatte um Haushaltskonsolidierung, Pleite und Theaterschließung rücken diejenigen, die sich nicht wehren können, immer weiter in den Hintergrund. Nein, nicht die Kulturszene – die Blumen.

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Im Sumpf der Einsparungen gehen auch immer mehr wichtige florale Aspekte flöten:
Das Stadtbild verödet; wohin man blickt: nur Beton und vertrocknete Reste von Löwenzahn am Straßenrand, der niemals erblühen durfte. Oder, um die Süddeutsche Zeitung zu zitieren: „Man denkt, man wäre in Russland!“ Ach ja. Doch Halt, der gemeine Wuppertaler lässt sich weder von klammen Stadtkassen noch vom Hardcorewinter, der uns noch in den Knochen steckt, unterkriegen. Er kämpft für sein Schauspielhaus und für eine blumige Innenstadt! Er schließt sich dem „Guerilla Gardening“ an.

Allgemeiner Protest gegen was genau? Die Monokulturen des Spießbürgertums!
Was vor Jahren in den Metropolen dieser Welt „als allgemeiner Protest gegen die Monokulturen des Spießbürgertums“ (Leitfaden für den revolutionären Weisheitskampf) von Jutetaschen-Globalisierungsgegnern begann, verbreitete sich ebenso rasant wie dezent schnell: die so genannte Guerilla-Gärtnerei.

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