19.03.2020

Corona Coronavirus Desinfektionsmittel Hygiene Lebenshilfe Stefan Pauls

Corona-Virus: Lebenshilfe rüstet sich für bestmöglichen Schutz

Werkstätten schließen vorerst bis 19. April 2020 / Notbetrieb ist sichergestellt – Betrieb in den Wohnstätten läuft weiter.

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Das Corona-Virus hält Wuppertal in Atem. Nachdem sich die Lage in Nordrhein-Westfalen und auch in Wuppertal zunehmend verschärft, hat die Lebenshilfe Wuppertal seit heute ihre Werkstätten bis vorerst 19. April 2020 geschlossen, um allen Mitarbeitern den bestmöglichen Schutz gewährleisten zu können. Ein Notbetrieb in den Werkstätten ist sichergestellt. In den Lebenshilfe-Wohnstätten wird der Betrieb weitergeführt. „In den Wohnstätten sorgen wir für größtmögliche Sicherheit für die Bewohner und Fachkräfte“, erklärt Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe Wuppertal. Besuche sind zurzeit auf das Notwendigste zu beschränken. Besuchstermine für die Wohnstätten sind aus diesem Grund vorerst nicht mehr möglich.

Ausreichend Desinfektionsmittel, kontaktlose Fieberthermometer und Masken, die das Virus nicht durchlassen, sind in den vergangenen Wochen geliefert worden. „Wir haben mit Unterstützung einer Hygiene-Beauftragten einen Corona-Maßnahmen-Plan ausgearbeitet, der umgesetzt wird“, berichtet Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe. Das heißt zum Beispiel: An jedem Ein- bzw. Ausgang der Wohnstätten sind Desinfektionsmittel bereitgestellt worden, damit sich jeder die Hände desinfizieren kann. Außerdem werden zusätzliche Vitamine an Männer und Frauen mit geschwächtem Immunsystem verteilt.

Sollte tatsächlich ein Verdachtsfall vorliegen, stehen dem Personal und den Mitbewohnern spezielle Masken zur Verfügung, die so eng anliegen, dass das Virus nicht durchdringen kann. Zudem werden ab sofort kontaktlose Fieberthermometer verwendet, die schnell und unkompliziert die Temperatur messen können, ohne Viren zu übertragen.

Außerdem wurde ein Pandemie-Team aus Geschäftsführung, Vertretern der Betriebsräte sowie Leitern der einzelnen Bereiche gegründet, um anstehende Probleme im Zusammenhang mit dem Virus lösen zu können. „Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass es neben vorbeugenden Maßnahmen bald ein weiteres Mittel zur Eindämmung geben wird“, so Stefan Pauls.

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